Zwei Jahre Autodesk-Clean-Tech-Partner-Programm

Seit zwei Jahren unterstützt Autodesk mit seinem Clean-Tech-Partner-Programm Start-up-Unternehmen, die sich im Bereich der sauberen Energien, Energieeffizienz, Elektromobilität oder auch Recycling engagieren. Für einen Preis von 50 Euro bietet man jedem Empfänger der Förderung Digital-Prototyping-Lösungen im Wert von 120.000 Euro.

Die Anzahl der Unternehmen, die am Programm teilnehmen, ist innerhalb der letzten zwei Jahre kontinuierlich angestiegen. Diese Tatsache spiegelt auch die Entwicklung der Clean-Tech-Branche wieder. Im Jahr 2000 umfasste der Markt noch 6,5 Millarden US-Dollar, 2010 waren es bereits 138 Millarden US-Dollar.

Das Autodesk-Programm ermöglicht Clean-Tech-Start-up-Unternehmen, die in der Fertigungs- oder Maschinenbauindustrie angesiedelt sind, mithilfe der Digital-Prototyping-Lösungen, ihre Ideen digital zu entwerfen, zu visualisieren und zu simulieren, noch bevor diese gebaut werden. „Die Zukunft liegt im Bereich alternativer Energielösungen. Autodesk sieht sich in der Verantwortung, junge Unternehmen bei der Entwicklung sauberer Energien zu unterstützen und gibt ihnen mithilfe der Softwarelösungen die Chance, ihre Innovationskraft zu erhöhen und die Zeit bis zur Marktreife zu verkürzen", sagt Erwin Burth, Business Development Manager Clean Tech bei Autodesk. „Wir sind stolz darauf, dass sich Dank der Autodesk-Software-Unterstützung gute Ideen am Markt durchsetzen konnten."


Die Bewerbung für die Teilnahme am Programm erfolgt schnell und unkompliziert über die Webseite von Autodesk, von wo aus sie vom Autodesk-Clean-Tech-Team innerhalb weniger Tage geprüft  und über eine Teilnahme entschieden wird. Viele deutsche Firmen haben den Bewerbungsprozess bereits durchlaufen und profitieren von der Verwendung der kostenlosen Digital-Prototyping-Lösung, um ihre Produkte schneller und kosteneffektiver auf den Markt zu bringen und sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Hierzu gehören unter anderem TimberTower, Novoflow und O-Flexx.
Das norddeutsche Unternehmen TimberTower nutzt die Softwarelösungen von Autodesk für die Entwicklung und Produktion von Windkrafträdern aus Holz, die nicht nur geringere Herstellungskosten als die der Alternativen aus Stahl, sondern auch eine bessere CO2-Bilanz aufweisen.
Novoflow, Pionier in der Entwicklung und Herstellung von selbstreinigenden Filtrationssystemen für die industrielle Anwendung, nimmt am Programm teil, um seine Anlagen zu entwerfen und vor dem Bau zu simulieren. Die Filtrationssysteme zeichnen sich vor allem durch ihre Effizienz und den geringen Energieverbrauch aus. Die in Duisburg angesiedelte Firma O-Flexx hat sich auf die Entwicklung thermoelektrischer Generatoren spezialisiert. Sie nutzt neben Autodesk Inventor auch Autodesk Vault für die Speicherung und Verwaltung von Konstruktionsdaten.

Jedes Unternehmen, das hier teilnimmt, erhält Autodesk-Design-Software einschließlich bis zu fünf Lizenzen von AutoCAD Inventor Professional Suite, Autodesk Showcase, Autodesk Vault Professional, Autodesk Revit Architecture, Autodesk Alias Design, Autodesk Algor Simulation und Autodesk Inventor Publisher. „Autodesk-Partner unterstützen die Firmen bei der Implementierung der Lösungen und bieten entsprechende Schulungen an, damit sofort begonnen werden kann. Wichtig ist, dass unsere Partner zusammen mit den Unternehmen die beste Lösung finden“, erklärt Erwin Burth. „Es ist kein Angebot von der Stange, sondern ein auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittenes Paket.“

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