Autodesk strukturiert um

Autodesk hat einen Plan zur Umstrukturierung angekündigt, der der Wechsel zur Cloud und zum subskriptionsbasierten Geschäftsmodell beschleunigen soll. Durch die Neuordnung will Autodesk Ausgaben reduzieren, die Organisation straffen und Ressourcen umschichten, damit diese näher am Bedarf des Unternehmens ausgerichtet werden.

Wie Carl Bass, Autodesk President und CEO, erklärt, gehe es darum, aus einer ganzheitlichen Sicht auf das Unternehmen herauszufinden, wo man noch effizienter und effektiver arbeiten könne. „Um den maximalen Nutzen für unsere Kunden und Aktionäre zu gewährleisten und in der Folge früher diskutierter Kostensenkungsaktionen stellen wir uns neu auf, so dass wir die Ressourcen auf Bereiche konzentrieren können, die den Zug zur Cloud und den Wechsel zu subskriptionsbasierten Modellen beschleunigen.“

Autodesk plant, die Mitarbeiterzahl in naher Zukunft um rund 10 Prozent oder etwa 925 Stellen zu reduzieren und einige geleaste Einrichtungen zusammenzuführen. Das Unternehmen rechnet damit, dass diese Maßnahmen in zusätzlichen Kostensenkungen im Fiskaljahr 2017 und darüber hinaus resultieren. Andererseits soll ein Teil der Ersparnisse in jene Bereiche fließen, die man für entscheidend hält, was die Umstellung der Plattform und des Geschäftsmodells betrifft. Doch zunächst sollen Vorsteuerbelastungen in Höhe von 85 bis 95 Millionen US-Dollar im Kontext der Restrukturierung anfallen.

Zudem erwartet Autodesk für das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2016  Einnahmen, Umsatz, Non-GAAP-Ergebnis und Subscription-Erlöse am oberen Ende der Zielwerte oder sogar höher.

Bass betont, die Umstrukturierung habe nichts mit dem makro-ökonomischen Umfeld zu tun. Weitere Einzelheiten zu den Quartalsergebnissen und zu den geplanten Maßnahmen teilt Autodesk am 25. Februar mit.

0
RSS Feed

Neuen Kommentar schreiben

Entdecken Sie die Printmagazine des WIN-Verlags