Intel stellt Forschungsprojekte vor und kündigt die Eröffnung eines neuen Intel Science Technology Centers an.
Intel Labs eröffnet zweites Intel Science and Technology Center mit Fokus auf Secure Computing an der University of California, Berkeley.
Intel Labs öffnet heute erneut seine Türen für Journalisten, Kunden und für Partner aus Universitäten und aus der Forschung: Auf dem Research@Intel Day stellt Justin Rattner, Intel Corporation Chief Technology Officer, mehr als 35 aktuelle Forschungsprojekte vor, die die Zukunft der Technik maßgeblich verändern werden. Viele dieser Projekte sind das Ergebnis gemeinsamer Forschungen unterschiedlicher Intel-Geschäftsbereiche und deren Partner aus der akademischen Welt und der Industrie. Darüber hinaus kündigt Justin Rattner die Eröffnung des zweiten Intel Science Technology Centers an.
Fokus Sicherheit: Intel Science Technology Center an der University of California, Berkeley
In dem ISTC an der University of California bündelt Intel Forschungsarbeiten zum Thema Sicherheit. Darüber hinaus sind weitere namhafte Universitäten an den Entwicklungen des Intel Science Technology Centers beteiligt wie beispielsweise die Carnegie Mellon Universität, Drexel Universität, Duke Universität sowie die University of Illinois, Urbana-Champaign. Insgesamt wird Intel in das Center in Berkeley 15 Millionen Dollar investieren. Um generell die Forschungsaktivitäten an Universitäten zu eröhen und um Innovationen zu beschleunigen, wird Intel innerhalb der nächsten fünf Jahre 100 Millionen in das ISTC Programm investieren. Nach dem im Januar 2011 eröffneten ISTC für Visual Computing ist das ISTC in Berkeley das zweite Technologiezentrum dieser Art.
"Die Forschungsleiter von Intel und der Universität Berkeley leiten ein Team talentierter Forscher aus dem ganzen Land, die sich größten Herausforderungen im Bereich Computer-Sicherheit stellen", sagt Rattner. "Die multidisziplinäre Gemeinschaft aus Forschern von Intel, Fakultäten und Doktoranden wird bedeutende Meilensteine in einem der anspruchsvollsten Bereiche der Computer-Technologie setzen."
Das ISTC für Secure Computing wird sich in den nächsten fünf Jahren auf die Erforschung unterschiedlicher Bereiche fokussieren. Dazu zählen ein verbesserter Schutz von PCs vor Schadsoftware und mehr Sicherheit für mobile Geräte. Bei beiden steht die Datensicherheit für Anwender beim Download von Daten als auch bei der Nutzung von Drittanbietersoftware im Vordergrund. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist der Schutz persönlicher Daten, die bei verschiedensten Internetdiensten durch die Anmeldung hinterlegt wurden. Sind diese einmal im Umlauf, ist der Einfluss des Anwenders auf seine Daten gering bis gar nicht vorhanden. Das neue ISTC wird daran arbeiten, Anwendern wieder mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben sowie deren Schutz zu ermöglichen.
Ein Blick auf die Technik von morgen
Die Forschungsprojekte auf dem Research@Intel Day umfassen vielfältige Bereiche - angefangen bei Visual Computing über Sicherheit und Authentifizierung bis hin zu Anwendererfahrung und Cloud Computing. Alle Projekte sind das Ergebnis aktueller Forschungsarbeiten von Intel und seinen Industrie- und Universtitäts-Partnern. Zum Beispiel:
Intel Software-Ankündigungen
Eines der Ziele der Intel Labs ist es die Zusammenarbeit zwischen der Industrie und akademischen Institutionen zu fördern. Das neueste Forschungsprojekt der Intel Labs im Bereich Software ist ein Quellcode für die Distributed Scene Graph 3D-Internet-Technologie. Dieser Code ist Bestandteil eines laufenden Projektes, der den OpenSim Open-Source-Simulator für virtuelle Welten erweitert. Dieser erlaubt Entwicklern, virtuelle Bereiche aufzubauen, in denen bis zu 1'000 Personen online arbeiten oder spielen können. Bisher war dies nur mit weniger als 100 Personen möglich -- dies entspricht einer Steigerung um das 20-fache. Virtuelle Umgebungen finden sich in zahlreichen Anwendungen, angefangen bei Unterhaltung über Bildung bis hin zu sozialen Netzwerken. Intel zeigte wie durch diese Technik ein "Multi-Player-Game" ermöglicht wird, mit dem Ersthelfer anhand von unterschiedlichen Katastrophenszenarien für den Ernstfall trainieren.
Diesen Monat wird Intel Labs zudem einen Offline-Raytracing-Code als Open Source für Forscher und Entwickler bereitstellen. Raytracing ist eine Computertechnik, die fotorealistische Bilder erzeugt. Hierzu werden imaginäre Lichtstrahlen verfolgt, um festzustellen, wo und wie jeder Teil eines Objektes beleuchtet wird. Der verbesserte Raytracing-Code ist für professionelle Anwendungen konzipiert und aus einem spielebasierten Real-Time-Raytracing-Projekt entstanden, das bereits zu einem früheren Zeitpunkt vorgestellt wurde. Der Code soll in kommerzieller Software für Automobildesign, zur Erstellung von Filmen oder der Visualisierung architektonischer Bauten zum Einsatz kommen.
Weitere Informationen: www.intel.de
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