Ab Juli 2012 müssen Unternehmen, die Stahltragwerke herstellen, zertifiziert sein. Dem geht ein aufwändiger interner Prozess mit einem anschließenden Audit einer externen Zertifizierungsstelle voraus. Die gute Nachricht für alle Besitzer eines TransSteel-Schweißsystems: Das zeitintensive Beantragen und Erstellen der Schweißanweisungen (WPS) entfällt für sie. Stattdessen brauchen sie bei Fronius nur das Konformitätspaket zu ordern.
1. die Informationsrecherche zur Norm und den entsprechenden Ausführungsklassen,
2. eine darauf abgestimmte Ausbildung der eigenen Mitarbeiter,
3. die Einführung eines Qualitätssicherungssystems
4. das Erstellen von Schweißanweisungen (WPS),
5. das Audit einer Zertifizierungsstelle.
Diesen zeit- und kostenaufwändigen Schritt Nr. 4, die Erstellung der Schweißanweisung (WPS), hat Fronius für seine Schweißsystemfamilie TransSteel übernommen. Der Metallbauer erspart sich so den gesamten Arbeitsvorgang.
Eine Schweißanweisung (WPS) muss Auskunft geben über das Schweißverfahren, den Schweißdrahtdurchmesser, den Zusatzwerkstoff, die Nahtart und die zu schweißenden Materialstärken. Die Schweißanweisungen (WPS) der TransSteel gelten für Stahlkonstruktionen der Ausführungsklasse (EXC) 1 und 2. Das spezifische MAG (Metall-Aktivgas)-Verfahren basiert auf der Kennlinie „Steel“ und gilt für die im Stahlbau üblichen Zusatz- und Hilfswerkstoffe, die in der WPS ausgeführt sind.
Das Konformitätspaket kann der Anwender einfach zu einem Schweißsystem der TransSteel-Serie mitbestellen oder später bei Bedarf nachrüsten. Eine am Schweißsystem sichtbare Plakette signalisiert dann das Erfüllen der EN 1090-2 für Stahlkonstruktionen der Ausführungsklasse (EXC) 1 und 2.
Bild: Transsteel mit Plakette. Quelle Fronius International GmbH
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