Maschinenbau: Lösungen für die Fabrik von morgen

„Integrated Industry – Discover Solutions“ ist das Motto der diesjährigen Hannover Messe. Wer dieses live erleben möchte, ist vom 25. bis 29. April auf dem Lenze-Stand in Halle 14, Stand H20 möglicherweise gut bedient. Denn dort dreht sich in diesem Jahr alles um konkrete Industrie 4.0 Lösungen, die flexible, einfach zu handhabende, energieeffiziente Maschinen möglich machen. Zu sehen ist, wie mit modernen Interaktionsmöglichkeiten In-betriebnahmezeiten wesentlich verkürzt werden, dass durch intelligente Konzepte Energierückspeisung auch wirtschaftlich sinnvoll ist, wie Modularisierung den Maschinenbauer flexibler macht und wie Daten sicher aus der Maschine in die Cloud und zurück gebracht werden und Predictive Maintenance ermöglichen. Ihre Premiere auf der Hannover Messe feiert zudem die neue Frequenzumrichterreihe i500, die hinsichtlich der Baugröße, des Zuschnitts auf die An-wendung sowie der Einfachheit der Inbetriebnahme neue Maßstäbe setzt. Neu sind auch die großen Leistungen der Getriebereihe g500: sie wird bis in die Drehmomentbereiche von 20'000 Nm aufgerundet. 

Das Thema Big Data und wie damit sicher umgegangen wird, ist momentan in aller Munde. Eine Schlüsselvoraussetzung ist eine sichere Datenverbindung zwischen Produktionsstätte und Cloud sowie der anschließende Schutz der Daten gegen Missbrauch. Auf der Hannover Messe präsentiert Lenze erstmals eine solche Securitylösung, die einen sicheren Verbindungsaufbau von der Maschine zur Cloud und wieder zurück sowie eine Datenanalyse mit anschließender Aufbereitung der Informationen für den Anwender bietet. 

Größere Flexibilität in Maschinen durch modulare Konzepte 

Um individualisierte Produkte zu Konditionen einer industriellen Großserienfertigung herzustellen, müssen Maschinen hochflexibel, intelligent und vernetzt sein, ohne zu komplex in der Handhabung zu werden. Maschinenbauer stehen vor der Herausforderung ihre flexiblen Maschinen möglichst schnell auf den Markt zu bringen. Das gelingt am besten durch die Zerlegung der komplexen Bewegungsabläufe der Maschine in ihre funktionalen Einheiten. Standardisierte Module können leicht wiederverwendet werden, Testzeiten und Fehlerraten sinken und es bleibt mehr Zeit für die Ausarbeitung der Maschinenausprägungen, die dem eigenen Kunden wichtig sind. Lenze ist Vorreiter wenn es um die Modularisierung von Maschinen geht. Auf der Hannover Messe können sich die Besucher vom Lenze-Angebot hinsichtlich modularer Software- und Hardware sowie modernen Schnittstellen für flexible Maschinenkonzepte überzeugen.

Intelligente Konzepte für mehr Energieeffizienz

Mit der neuen Rückspeiseeinheit von Lenze wird Energierückspeisung auch wirtschaftlich attraktiv, sinnvoll und vor allem: einfach. Jetzt kommt sie in zwei Leistungsstufen mit 12/24 und 26/48 kW auf den Markt. Das Besondere: Durch die Trennung von Einspeise- und Rückspeisepfad können beide Zweige separat ausgelegt werden, was eine exakte Dimensionierung nach Bedarf der Anlage ermöglicht. Die Rückspeiseleistung kann durch Parallelschaltung mehrerer Module auf einfachste Weise skaliert werden. Durch seinen hohen Wirkungsgrad und den Verzicht auf externe Filter hat der Rückspeiser eine extrem kurze Amortisierungszeit und besticht mit seiner kompakten Bauweise. Auch eine Nachrüstung in bestehende Maschinen ist problemlos möglich. Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel Hubwerke bei denen während des Senkens der Last zeitweise eine relativ hohe Energie anfällt, oder auch Prüfstände, bei denen prinzipbedingt dauerhaft die Energie des Prüflings abgeführt werden muss. 

Produkt gesucht und gefunden 

Schnell und einfach zum richtigen Produkt – das garantiert der EASY Product Finder. Das neue Lenze-Tool macht die Basisauslegung eines Antriebs extrem effektiv und schnell. Mit nur wenigen Klicks und Parametern hat man das richtige Produkt für seine Anwendung gefunden. Vorteil für den Kunden: Die Zeitersparnis und die Bedienung des Tools ohne umfangreiches Lenze-Produktwissen. Diese Vorgehensweise ist besonders zu Beginn eines Engineering-Prozesses hilfreich, um einen schnellen Überblick über mögliche Antriebskonzepte zu erhalten. Weiterer Pluspunkt für die Usability: Eine Freitextsuche nach Stichwörtern, Produkten oder Typbezeichnungen, Filter für unterschiedliche Suchkriterien oder die Produktvergleichsfunktion.

 

Bild: Konkrete Industrie 4.0 Lösungen zeigt Lenze auf der Hannover Messe 2016.

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