Panasonic Toughbooks mit Trusted Platform Module

Ab November bietet Panasonic Projektkunden den Einbau des speziellen Chips, der sämtliche Daten vor unerlaubtem Zugriff schützen soll, in ausgewählte Toughbook-Modelle an. Die Panasonic Toughbooks bieten als mobile Rechner mit erhöhter Widerstandsfähigkeit zuverlässigen Zugriff auf Daten an jedem Ort: robuste Materialien und durchdachte Technologien machen sie weniger empfindlich gegen extreme Temperaturen, Wasser, Staub und Stürze. Neben derartigen Gefahren stellt aber gerade beim Mobile Computing der unbefugte Zugriff Dritter auf persönliche und vertrauliche Informationen zunehmend ein Risiko dar. Panasonic bietet als Lösung dieser Problematik den Einbau von Trusted Platform Module (TPM) Chips an: Ab November können Projektkunden die aktuellen full ruggedized Toughbook-Modelle CF-18 und CF-29 sowie die Geräte der Toughbook-Light-Serie um dieses Feature erweitern lassen. Als innere Sicherheitskomponente bildet es das Pendant zur Robustheit der Notebooks und soll Hackern einen Riegel vorschieben.
Voraussichtlich ab März 2006 werden alle neuen Toughbooks standardmäßig mit dem TPM ausgerüstet sein. Das Trusted Platform Module, auch "Fritz-Chip" genannt, ist mit einer Smart Card vergleichbar, unterscheidet sich von dieser jedoch durch zwei elementare Merkmale: Zum einen ist es fest auf der Systemplatine verlötet, zum anderen nicht an einen Benutzer, sondern an ein System gebunden. Das Modul kann somit nicht zwischen Plattformen ausgetauscht werden und ist von allen anderen Komponenten der Plattform isoliert. Dadurch bietet das TPM unter anderem die Möglichkeit, die Authentisierung des Rechners beim Zugriff auf ein Firmennetz deutlich sicherer durchzuführen, als dies mit Software-Lösungen möglich wäre.

Mehrere sicherheitsrelevante Funktionen werden durch den passiven Chip erfüllt. Ein Random Number Generator (RNG) erzeugt eindeutige Zufallszahlen zur Identifizierung und Authentifizierung des Notebooks. Weiterhin weist das TPM Systemkomponenten auf Manipulationen hin, während es sich selbst weder physisch noch softwaretechnisch verändern lässt. Der Chip ermöglicht dem Benutzer außerdem die einfache Ver- und Entschlüsselung seiner Daten. Mit Hilfe eines eigenen Prozessors werden innerhalb des TPMs die erforderlichen Schlüssel erzeugt, benutzt und sicher abgelegt. Sie verlassen den Chip nie und bleiben dadurch Software-Angriffen entzogen.


Weitere Informationen unter www.panasonic.de

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