Stratasys: Godzilla aus dem 3D-Drucker

Die Schüler der Stan Winston School of Character sind in Hollywood gefragte Special Effects Künstler. Stratasys, Hersteller von 3D-Druckern, hat nun mit der Kreativschmiede zusammengearbeitet und das Ergebnis ist unübersehbar. Auf der Comic Con 2014 (24. Bis 27. Juli in San Diego, Kalifornien) war es in Form eines 14-Meter-Monsters zu bestaunen.

Die Kreatur wurde von den Künstlern der Stan Winston Schule konzipiert. Mit im Boot waren zudem Ingenieure und Techniker der Firma Legacy Effects, die bereits bei Filmen wie Iron Man, Avatar, Pacific Rim oder RoboCop mitgewirkt hat. Stratasys lieferte zahlreiche 3D-gedruckte Teile für das Plastik-Monster.

„Dieses Projekt war ehrgeizig, die Größe, das Gewicht, der Termindruck und die hohen Erwartungen“, sagte Matt Winston, einer der Gründer der Stan Winston School. „Ohne Partner wie Stratasys, die uns mit 3D-Druck weitergeholfen haben, wäre die Umsetzung unmöglich gewesen. 3D-Druck hat nicht nur großen Einfluss auf die Fertigungsindustrie, sondern revolutioniert auch die Unterhaltungsindustrie."

Mehr als ein Drittel der Teile kommt aus dem 3D-Drucker, beispielsweise Brustpanzer, Schultern, Arme und Finger. Die meisten Teile wurden auf einem Fortus 900mc von Stratsys gedruckt, der mit FDM-Technologie arbeitet. Diese Teile bestehen aus ABS-M30, einem  thermoplastischen Kunststoff, der hohen mechanischen Anforderungen genügt, um beispielsweise funktionale Prototypen, Vorrichtungen und Fertigungsteile herzustellen.

Neben dem Teilen aus dem 3D-Drucker, integrierten die Verantwortlichen eine Vielzahl von Kameras-und Sensoren, damit nicht nur die Teilnehmer der Comic Con das Monster hautnah erleben konnten. Comic-Fans aus aller Welt konnten das Spektakel auch online verfolgen.

„Seine Vorteile spielt 3D-Druck dann aus, wenn das Design nicht von einem Teil eins zu eins übernommen wird, das bislang durch Spritzgießen oder andere Verfahren gefertigt wurde.“, erklärt Jason Lopes, Systemingenieur bei Legacy-Effects. „Wir setzen schon länger auf Stratasys-Geräte und diese Figur zeigt jetzt wieder warum.“

Weitere Infos finden sich auch auf den Twitter- und Facebook-Seiten von Stratasys.

0

Hat Ihnen der Artikel gefallen?
Abonnieren Sie doch unseren Newsletter und verpassen Sie keinen Artikel mehr.

Mit einem * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder!

RSS Feed

Entdecken Sie die Printmagazine des WIN-Verlags