Umfangreiches Ablöseprojekt: Scheuch wechselt auf Autodesk

Um in Konstruktion und Entwicklung zukunftsfähig zu bleiben, tauscht die Scheuch GmbH, Aurolzmünster, ihre gesamte Software in diesem Bereich aus. Der Autodesk Platinum Partner CIDEON (ehemals mcds datensystem gmbh), Linz, hat eines der größten Ablöseprojekte gewonnen. Das Unternehmen, vertreten durch Geschäftsführer Harald Schrenk, genießt einen guten Ruf als Prozess- und Datenexperte.

Das Familienunternehmen Scheuch, Aurolzmünster, ist weltweit für seine innovativen Lösungen im Bereich der Luft- und Umwelttechnik bekannt. Schon früh hat der Impulsgeber die Chancen von Industrie 4.0 erkannt: Die vernetzte Entwicklung und Fertigung ermöglicht, Kundenanforderungen sehr schnell aufzunehmen und umzusetzen sowie die eigenen Ressourcen optimal einzusetzen. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass Produktdaten von der ersten Konzeption bis zur Fertigung zur Verfügung stehen.

Um in einem einzigen IT-System medienbruchfrei mit denselben Daten zu planen und zu konstruieren, ersetzt Scheuch seine gesamte Konstruktions- und Datenmanagementsoftware (kurz CAD/PDM) durch Autodesk Produkte. Damit setzt das österreichische Familienunternehmen Maßstäbe, denn laut Hersteller handelt es sich um eines der bisher größten Ablöseprojekte. Insgesamt 180 Arbeitsplätze werden mit der 3D-Konstruktions- und Planungssoftware ausgestattet.

Gewonnen hat dieses Projekt die Linzer CIDEON GmbH. Im Rahmen eines halbjährlichen Evaluierungsprojekts setzte sie sich in einem starken Wettbewerbsumfeld durch. Erst seit Mitte Januar 2016 trägt das Unternehmen den Namen der deutschen Mutter. Als CIDEON GmbH ist der erfahrene Autodesk-Partner mit Kunden wie Siemens VAI und Linde Gas eine der ersten Adressen im österreichischen Engineering-Software-Markt. Auch Stefan Scheuch, dem Geschäftsführer der Scheuch GmbH, war das Unternehmen bekannt: „Die mcds datensystem GmbH – heute CIDEON – hat hohe Kompetenz bei der Implementierung von Engineering-Prozesse und beim Datenmanagement in diesem Bereich. Deshalb haben wir das Softwareunternehmen in die engere Wahl gezogen. Das Evaluierungsprojekt hat gezeigt: CIDEON kann uns mit Autodesk ein zukunftsfähiges Engineering-Umfeld schaffen.“

Sascha Treml, Leiter dieses Projekts bei Scheuch: „Das bedeutet einen Quantensprung für das konzernweite Datenmanagement. Von all unseren internationalen Standorten aus greifen die Kollegen auf dieselben Entwürfe in Konstruktion und Entwicklung zu.“ CIDEON implementiert einen durchgängigen, in die betriebswirtschaftliche Software integrierten Prozess von der Planung über die Detailkonstruktion bis zum Einkauf. Mit einem Exportanteil von 80 Prozent verschafft sich das Technologieunternehmen so einen Wettbewerbsvorteil, der nicht zuletzt dem Standort Aurolzmünster zugute kommt.

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