30 Jahre Fujitsu-Workstations: Eine Erfolgsgeschichte

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Als die ersten UNIX-Rechner und kurze Zeit später die Windows-Workstations auf den Markt kamen, hätte wohl niemand geglaubt, welche Erfolgsgeschichte die CELSIUS-Workstations von Fujitsu in den folgenden 30 Jahren schreiben würden.
Workstations

Heute entwickelt und produziert Fujitsu hochperformante Desktop- und mobile Workstations, sowie Remote-Workstations für Rechenzentren mit den neuesten Prozessoren und Grafikkarten, hohen Speicherkapazitäten für Arbeitsspeicher und Festplatten mit ultraleisem Betrieb und verschiedenen Formfaktoren. Die Workstations sind sehr zuverlässig, leistungsstark und zertifiziert. Dazu bietet Fujitsu kundenindividuelle Konfigurationen und außergewöhnliche IT-Sicherheits-Technologien und -Services.

Der Anfang der Workstations war UNIX

Die Workstation-Historie begann mit der Verschmelzung von Siemens und Nixdorf, aus der 1990 in Deutschland die Siemens Nixdorf Computers AG hervorging. In Kooperation mit dem amerikanischen Workstation-Hersteller SGI produzierte das Unternehmen bis 1995 UNIX-Workstations mit MIPS-RISC-Prozessoren. Dann ermöglichte das neue Microsoft 32-Bit-Betriebssystem Windows NT einen Wechsel vieler CAD-Anwendungen von UNIX-Workstations zu diesem Betriebssystem, das auf den neu eingeführten 32-Bit-Pentium-­Pro-Prozessoren von Intel basierte.

Im November 1995 stellt Siemens Nixdorf mit der CELSIUS 1 die erste Windows-Workstation mit Intel-CPU vor.

Die Dynamik auf dem Workstation-Markt änderte sich in der Folge rasant. Denn die neue Generation der Windows-NT- und Intel-Pentium-Pro-(WINTEL)-Workstations hatte gegenüber UNIX-Workstations entscheidende Vorteile. Da letztere dedizierte Systeme waren, stiegen die Entwicklungskosten für jede neue Technologie-Generation signifikant.

Ein neuer Markt

Zunächst erbrachten die damaligen UNIX-Systeme noch mehr Leistung als die ersten WINTEL-Workstations. Doch Windows NT bot einen neuen und deutlich erweiterten Markt für CAD-Anwendungen. Es war daher ein konsequenter und richtungweisender Schritt, dass Siemens Nixdorf im November 1995 mit der CELSIUS 1 seine erste Windows- und Intel-Workstation vorstellte.

Die Familie wächst

Die CELSIUS-Familie wuchs schnell: 1997 kamen die CELSIUS 1000 als Einzelprozessorsystem und die CELSIUS 2000 als Dualprozessorsystem auf den Markt. Und das Unternehmen war seiner Zeit voraus. Obwohl sich die meisten Anwendungen die Dualprozessor-Lösung nicht zunutze machen konnten, waren diese Systeme die ersten Nicht-RISC- und Nicht-UNIX-Workstations, die die Benchmarks der SPEC-Organisation erfüllten. Sie erzielten die besten Leistungsergebnisse unter den WINTEL-Workstations. Mit den CELSIUS-Modellen 420 und 630 brachte somit die CELSIUS-Workstation-Generation des Jahres 1999 die schnellsten der Intel Pentium-III- und Pentium-III-Xeon-Workstations hervor.

Mit dem Abschluss des Joint-Venture-Vertrages zwischen Siemens und Fujitsu im selben Jahr wurde das neue Unternehmen „Fujitsu Siemens Computers“ zweitgrößter PC-Hersteller in Europa.

Workstations werden mobil

Fujitsu Siemens Computers erweiterte 1999 sein Portfolio um ein Produkt, das Ingenieure heutzutage als selbstverständlich erachten: eine mobile Workstation. Die CELSIUS Mobile war nicht nur die erste ihrer Art, sondern sie verfügte auch über speziell entwickelte, einzigartige Funk­tionen, einschließlich eines Magnesium-Gehäuses und einer abnehmbaren Tastatur.

Die CELSIUS Mobile war eine richtige Workstation: Sie war nicht nur für wichtige Design-Anwendungen zertifiziert, sondern bot auch eine Vielzahl innovativer Spezifikationen. Diese mobile Workstation war damals ein echter „Road-Warrior“. Der Hardware-Hersteller trieb die Entwicklung konsequent weiter voran: Der CELSIUS Mobile 2 Workstation in 2001 folgte 2003 die CELSIUS Mobile H.

Im robusten Workstation-Markt Anfang des Jahrtausends kamen in den 64-Bit-Modellen Intel-Itanium-Prozessoren zum Einsatz. So auch in der CELSIUS 800 von Fujitsu Siemens Computers. Mit der neuen 64-Bit-Architektur mit Opteron-Prozessoren von AMD wurde das 64-Bit-Computing zu neuem Leben erweckt. Im Jahr 2004 führte Fujitsu Siemens erst­malig die CELSIUS 810 mit Dualprozessor ein, die auf Opteron-Prozessoren basierte.

Workstations
Engineering- und CAD-basierte Workflows aus Fertigung und AEC benötigen enorme Rechenleistung, um Design-Ideen in die Realität umzusetzen. Fujitsu-Workstations können diese Leistung liefern. Bild: Fujitsu

Konsequente Weiterentwicklung der Workstations

Fujitsu erwarb 2009 seinen 50-prozentigen Anteil an dem gemeinsamen Unternehmen von Siemens und setzte die Entwicklung und Herstellung von Workstations im Herzen Europas konsequent fort.

Im Jahr 2012 konnte man die erste Fujitsu-Workstation für Datacenter ausliefern. Die CELSIUS C620-Workstation wurde in einem 1HE-Formfaktor designt, der dem Format der Server entspricht. Sie verfügte darüber hinaus über Schlüsseltechnologien zum Streamen von High-End-Grafiken. Nachfolger dieser Remote-Workstation ist heute die Fujitsu CELSIUS C780.

Mit Sicherheit wegweisend

IT-Sicherheitsfragen hatten schon immer eine existenzielle Bedeutung, sowohl für Fujitsu-Kunden im öffentlichen Dienst als auch im kommerziellen Bereich. Als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Forschung & Entwicklung für IT-Sicherheit bietet Fujitsu eine maximal zuverlässige Zugriffssicherung, die auf Handvenenmustererkennung basiert. 2013 führte der Hersteller die erste Version seiner Mobile CELSIUS H mit dieser patentierten Fujitsu-PalmSecure-Technologie ein.

Virtual Reality in Echtzeit

Virtual Reality eröffnet neue Wege für Anwender, gleichzeitig und gemeinsam zu arbeiten. Von der Produktentwicklung über die Planung und Montage bis hin zu Tests, Wartung und Schulungen – CELSIUS-Workstations eignen sich hervorragend für hochwertige Konstruktionen, Simulationen, Berechnungen und Visualisierungen. Sie verfügen bereits über VR-fähige Grafikkarten, sodass der Anwender mithilfe einer VR-Brille oder eines VR-Headsets 3D-Modelle in einer immersiven Echtzeit-Umgebung sehen kann.

Mixed Reality wird erschwinglich

Mixed Reality (MR) ist ein Sammelbegriff, der für eine Reihe von Technologien entlang des „Realitäts-Virtualitäts-Kontinuums“ verwendet wird, das vollständig reale und vollständig virtuelle Umgebungen verbindet. Mit leistungsstarken CELSIUS-Desktop- und mobilen Workstations werden Kons­truktions- und Engineering-Daten von CAD-Systemen in Mixed-Reality-Umgebungen überführt. MR bietet nicht nur eine leistungsstarke, sondern auch eine erschwingliche Lösung und ist damit nicht mehr nur großen Unternehmen wie der Automobil- und Luftfahrtindustrie vorbehalten. Selbst kleine Architekturbüros können jetzt die Vorteile von MR in Anspruch nehmen.

Remote Access mit CELSIUS

Mit der Remote-Access-Lösung bietet Fujitsu einen sicheren Fernzugang zu seiner Workstation. Diese Lösung wurde speziell für den Betrieb von Workstation-Hardware und Anwendungssoftware konzipiert und gewährleistet eine kompromisslos sichere Handhabung kritischer Daten im Rechenzentrum.

Mit der Expertise in die Zukunft

Die erste CELSIUS-Desktop-Workstation war ein Pionier ihrer Zeit. Seitdem arbeitet Fujitsu kontinuierlich daran, das Workstation-Portfolio weiterzuentwickeln. Im Vergleich zu vielen anderen Mitbewerbern ist es gelungen, das Gleichgewicht zwischen Größe, Anwenderfreundlichkeit und Leistung zu wahren und über nunmehr 30 Jahre hinweg in der Innovation von Workstations erfolgreich zu bleiben.

Von Michael Sboron und Wanessa Kuhn.

Lesen Sie auch: Workstation für Büro und zu Hause: Rechenleistung platzsparend verpackt

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