3D-Druck-Bauteile: Wenn der digitale Zwilling die Problemzonen offenlegt

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3D-Druck-Bauteile: Wenn der digitale Zwilling die Problemzonen offenlegt

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Die Integration von Datenerfassung und Visualisierung hilft, Problemzonen bei additiv gefertigten Bauteilen zu identifizieren, Ausschuss zu vermeiden und den 3D-Druck-Prozess besser im Blick zu behalten.
3D-Druck-Bauteile erfassen und visualisieren

Quelle: Authentise/Nebumind

  • Anwender erhalten Informationen aus dem additiven Fertigungsprozess oft in Form langer, unübersichtlicher Tabellen mit Sensordaten.
  • Die Folge: Nachbearbeitungsaufwand und möglicherweise fehlerhafte Teile werden oft zu spät erkannt.
  • Authentise, Anbieter von Workflow-Tools für die additive Fertigung, und Nebumind, Anbieter von Visualisierungs- und Analysesoftware für Fertigungsdaten, kündigen die Integration der Tools von Nebumind in das Manufacturing Execution-System von Authentise (AMES) an.
  • Die beiden Unternehmen führen Datenerfassung und Visualisierung zusammen, um Anwendern in der additiven Fertigung eine verwertbare Ansicht auf die Daten der 3D-Druck-Bauteile zu ermöglichen.

Nebumind erzeugt Visualisierungen des digitalen Zwillings, die Maschinenparameter und Sensordaten mit der ursprünglichen Geometrie der 3D-Druck-Bauteile verschmelzen. Die Integration dieser Visualisierungen in AMES soll den Benutzern helfen, Problemzonen eines Bauteils leichter zu identifizieren und zu weniger zeitintensiven und genaueren Inspektionen führen. Darüber hinaus helfen Echtzeit-Warnmeldungen, die vom Nebumind-System innerhalb von AMES generiert werden, dem Anwender, Abweichungen während des Prozesses zu beheben, und reduzieren so den Ausschuss. Da AMES bereits Daten von den Maschinen erfasst und die druckbare Geometrie verwaltet, leitet das System diese Informationen automatisch an Nebumind weiter und erspart es dem Benutzer, diese Informationen separat zu suchen und hochzuladen. Der generierte Einblick wird an den bestehenden AMES-Teilebericht angehängt, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.

Der Prozess der Qualitätssicherung. Bild: Authentise/Nebumind

3D-Druck-Bauteile: Ausschuss um bis zu 90 Prozent reduzieren

Anwender in der additiven Fertigung müssten Daten auf einen Blick überprüfen können, sagt Franz Engel, Co-CEO bei Nebumind. Komplexe und unübersichtliche Tabellen mit Sensordaten, wie bisher üblich, seien schwer zu überblicken. Durch die Integration mit AMES sei es nun möglich, diese Daten automatisch abzurufen und mit der zu erzeugenden Form zu verschmelzen. Auf diese Weise könne der Benutzer sofort eine Karte mit potenziellen Problembereichen sehen und bei Bedarf tief in jedes Voxel eintauchen, um die zugrunde liegenden Daten zu verstehen. Diese Darstellung könne Kunden dabei helfen, den Nachbearbeitungsbedarf bis zu zehnmal schneller zu erkennen und den Produktionsausschuss um bis zu 90 Prozent zu reduzieren. Die Integration dieser Ansicht in AMES sei sinnvoll, da hier die Produktion verwaltet werde und die Daten gespeichert werden.

3D-Druck-Bauteile, Druckstatus
3D-Druck-Prozess mit Visualisierung des Bauteils. Bild: Authentise/Nebumind

Andre Wegner, CEO von Authentise, erklärt, die beiden Unternehmen könnten gemeinsam das Ziel eines nahtlosen, ausfallsicheren additiven Prozesses erreichen. Die Zusammenarbeit beweise aufs Neue, dass der Versuch eines Alleingangs zum Scheitern führe und den Kunden schade. Seit Jahren müssten sich Anwender mit suboptimalen Datenanalysen in verschiedenen Software-Tools herumschlagen. Jetzt sei alles an einem Ort, sofort zugänglich und auf dem neuesten Stand. Diese Partnerschaft zeige, wie sehr man die Branche voranbringen könne, wenn man zusammen und nicht gegeneinander arbeite.

Druckerstatus mit Darstellung einer Fehlfunktion. Bild: Authentise/Nebumind

Weitere Informationen: https://www.authentise.com/ und https://www.nebumind.com/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie die 3D-Druck-Branche der Wirtschaftskrise trotzt.

Lesen Sie auch: „Kompakte Multifunktionsdrucker: 3-in-1 für CAD, GIS und PoS“

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