15.11.2021 – Kategorie: Fertigung & Prototyping

3D-Druck-Emissionen: Wie gefährlich sind sie wirklich?

Quelle: Gorodenkoff - stock.adobe.com

Bofa International hat die Ergebnisse empirischer Studien zu den 3D-Druck-Emissionen in einem Bericht zusammengefasst.

  • Bofa International, ein Hersteller von Rauch- und Staubabsaugsystemen, hat ein Forschungspapier über die bei 3D-Druckverfahren entstehenden Partikel- und Gasemissionen veröffentlicht.
  • Das Unternehmen hat die Ergebnisse empirischer Studien zu den 3D-Druck-Emissionen in einem Bericht zusammengefasst.
  • Es soll der Industrie Anhaltspunkte für den Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern und der Produktqualität durch wirksame Filtersysteme geben.

Die Studie von Bofa zu den 3D-Druck-Emissionen zeigt das Vorhandensein potenziell schädlicher Luftschadstoffe bei 3D-Druckverfahren auf. Dazu gehören auch VAT-Polymerisation (VP) und Fused Filament Fabrication (FFF). Allein auf diese beiden additiven Fertigungsverfahren entfallen etwa 50 Prozent aller in der AM-Industrie hergestellten Komponenten. „Der Bericht unterstreicht, wie wichtig es ist, wirksame Filtrationslösungen zu installieren, die dazu beitragen, potenziell schädliche Emissionen aufzufangen und zu entfernen“, sagt Ross Stoneham, Product Manager – 3DP & Growth Markets bei Bofa International. „Dies trägt nicht nur dazu bei, die Mitarbeiter vor potenziell schädlichen Luftverunreinigungen zu schützen, sondern stellt auch sicher, dass das resultierende Produkt und die Maschinen frei von Verunreinigungen bleiben.“

3D-Druck-Emissionen: Ergebnisse der Studie

  • Die Temperatur der 3D-Druckerdüsen hat einen erheblichen Einfluss auf die Menge der bei FFF-Prozessen entstehenden Partikel.
  • Eine Erhöhung der Temperatur der 3D-Druckerdüsen verringert die durchschnittliche Partikelgröße, die durch FFF-Prozesse erzeugt wird. Das bedeutet, dass die Partikel leichter in den menschlichen Körper eindringen können, was sich möglicherweise negativ auf die Gesundheit auswirken kann.
  • Alle unlöslichen oder schwer löslichen Nanopartikel können die menschlichen Abwehrmechanismen überwinden und in den Blutkreislauf gelangen. Dort verteilen sie sich möglicherweise auf die Organe des Körpers.
  • Zu den von FFF-Druckern emittierten Gasen gehören flüchtige organische Verbindungen (VOC), die bei den Beschäftigten zu Kopfschmerzen, Augenreizungen, Hautproblemen und berufsbedingtem Asthma führen können.

Die Ergebnisse des Berichts werden am Bofa-Stand (12.0-E22) auf der Messe Formnext 2021 in Frankfurt vom 16. bis 19. November verfügbar sein.

Das Branchenpapier über 3D-Druck-Emissionen kann auch auf der Bofa-Website heruntergeladen werden.

Erfahren Sie hier mehr über 3D-Druck und Kreislaufwirtschaft.

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