28.04.2018 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Werkstoffe

3D-Druck: Materialprofile für bessere Ergebnisse

kuraray_foto_2_mowiflex

Kuraray und der 3D-Druckerhersteller Ultimaker kooperieren. Die beiden Unternehmen entwickeln gemeinsam hochwertige technische Kunststoffe und Verbundwerkstoffe, die für die Maschinen des weltweit führenden Spezialisten für Desktop-3D-Druck optimiert sind. 

Kuraray und der 3D-Druckerhersteller Ultimaker kooperieren. Die beiden Unternehmen entwickeln gemeinsam hochwertige technische Kunststoffe und Verbundwerkstoffe, die für die Maschinen des weltweit führenden Spezialisten für Desktop-3D-Druck optimiert sind.

Anwender haben damit eine größere Auswahl an Materialien für den 3D-Druck und erhalten mit vorkonfigurierten Einstel­lungen für jeden Werkstoff deutlich hochwertigere Druckergebnisse.

Vom ersten Modell bis hin zur Prototypenfertigung: Moderne 3D-Drucktechnologien werden heute über den gesamten Produktentwicklungszyklus hinweg eingesetzt. Laut Schätzungen der Marktforscher von IDC sollen die Ausgaben für 3D-Druck in diesem Jahr nahezu 12 Milliarden US-Dollar erreichen. Mit ihrer neuen Partnerschaft wollen der Marktführer für Desktop-3D-Druck Ultimaker und das weltweit führende Spezialchemie-Unternehmen Kuraray, mit Deutschland-Sitz in Hattersheim am Main, eine größere Auswahl an hochwertigen technischen Materialien für den 3D-Druck anbieten. Die Zusammen­arbeit soll für Nutzer neue Anwendungsmöglichkeiten schaffen und die Qualität der Druckergebnisse deutlich verbessern.

Material und Technologie aus einem Guss

„Hochwertige 3D-Drucke sind das Ergebnis einer optimierten Ausrichtung von Hardware, Software und Materialien“, sagt Jos Burger, CEO von Ultimaker. Das Kuraray-Entwicklerteam aus dem Geschäftsbereich Kuraray Poval generiert auf Basis der Erfahrungen des 3D-Druck-Spezialisten Materialprofile, mit denen sich optimale Druckergebnisse auf den Ultimaker-Maschinen erzielen lassen. Anwender können damit in Zukunft auf eine breitere Auswahl tech­nischer Kunststoffe und Verbundwerkstoffe für unterschiedliche Materialanforderungen zugreifen. Und mit der 3D-Druck-Software Ultimaker Cura bietet Ultimaker die passenden Drucker-Konfigurationen für jedes Material.

Eine wichtige Rolle bei der Zusammenarbeit spielt das wasserlösliche Trägermaterial Mowiflex, das Kuraray im vergangenen Jahr erstmals präsentiert hat. Mit dem 3D-Stützfilament auf Polyvinylalkohol (PVOH)-Basis lassen sich Stützstrukturen für komplexe Formen herstellen und dank der Wasserlöslichkeit des Materials nach Fertigstellung des Drucks einfach in Kaltwasser auflösen. Mit seinen hervorragenden Druckeigenschaften wie guter Anhaftung an verschiedene Werkstoffe und geringer Feuchtigkeitsaufnahme trägt das Material zu besseren Druckergebnissen bei. Zudem ist Mowiflex biologisch abbaubar und lässt sich einfach über das normale Abwasser entsorgen.

Druckmaterialien für alle Branchen und Anwendungen

Mit ihrer Kooperation geben Kuraray und Ultimaker gemeinsam Antworten auf die steigende Nachfrage nach professionellen 3D-Druck-Technologien. „Die Allianz mit Kuraray ermöglicht den Einsatz modernster technischer Kunststoffe auf Ultimaker-Druckern, so dass Unternehmen den 3D-Druck vollständig in ihre bestehenden Workflows einbetten können“, sagt Jos Burger. „3D-Druck-Anwender erhalten Zugang zu anspruchsvollen Materialien für alle Arten von Anwendungen in verschiedenen Segmenten und Branchen.“

 

Bild: Mit ihrer Partnerschaft wollen Kuraray und Ultimaker neue Materialien für professionelle 3D-Druck-Anwendungen bieten. Eine wichtige Rolle dabei spielt das 3D-Stützfilament Mowiflex von Kuraray, mit dem sich anspruchsvollste Formen in hoher Qualität umsetzen lassen. Quelle Fotos: Kuraray


Teilen Sie die Meldung „3D-Druck: Materialprofile für bessere Ergebnisse“ mit Ihren Kontakten:

Zugehörige Themen:

3D-Druck, Additive Fertigung, Werkstoffe

Scroll to Top