3D-Druck: Mikrofabrikation auf hohem Niveau

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Die Installation eines 3D-Druckers der Firma Nanoscribe am Binnig and Rohrer Nanotechnology Center (BRNC) in Zürich eröffnet den beteiligten Institutionen (ETH Zürich und IBM Research) gänzlich neue Möglichkeiten für ihre aktuellen und zukünftigen Forschungstätigkeiten im Bereich der Nano- und Mikrofabrikation.
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Die Installation eines 3D-Druckers der Firma Nanoscribe am Binnig and Rohrer Nanotechnology Center (BRNC) in Zürich eröffnet den beteiligten Institutionen (ETH Zürich und IBM Research) gänzlich neue Möglichkeiten für ihre aktuellen und zukünftigen Forschungstätigkeiten im Bereich der Nano- und Mikrofabrikation. Mit dem Photonic Professional GT wurde der auf dem Markt präziseste 3D-Drucker zur Herstellung von Nano- und Mikrostrukturen in einem der Reinräume des europaweit führenden Forschungsinstitutes installiert. Er soll insbesondere für die Herstellung von Mikrorobotern, 3D-Gittern, mechanischen Metamaterialien und anderen Mikro-Elektro-Mechanischen Systemen (MEMS) genutzt werden.

Dr. Stefan Blunier von der Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich berichtet: „Ein seit Juni 2010 an der ETH Zürich installiertes Gerät (Photonic Professional) ist bei verschiedenen Forschergruppen sehr beliebt und daher stark ausgelastet. Es wurde deshalb angestrebt, ein modernisiertes, schnelleres Gerät anzuschaffen. In einer Forschungsumgebung wie dem BRNC ist das Photonic Professional GT optimal platziert.“ Im Gegensatz zu anderen 3D Druckverfahren, arbeitet das Photonic Professional GT System auf Basis der Zwei-Photonen-Polymerisation, was eine einzigartige Performance hinsichtlich Auflösung und Präzision in der Nano- und Mikrofabrikation ermöglicht. Es knüpft dort nahtlos an, wo die Stereolithografie an ihre Grenzen stößt. Strukturdetails von einem Mikrometer und weniger sind hier Standard bei der Oberflächenrauigkeit in optischer Qualität. Polymere Fotolacke dienen dabei als Werkstoffe.

Mehr als ein Jahrzehnt intensiver Forschungsarbeit stecken in dem Hightech-System des heutigen Weltmarkt- und Technologieführers Nanoscribe. Prozessautomation und Reproduzierbarkeit gepaart mit höchster Auflösung, schnellen Schreibgeschwindigkeiten und einer enormen Designflexibilität sind die Stärken dieses für zahlreiche Anwendungsbereiche ausgelegten 3D-Druckers. Häufige Einsatzgebiete sind die Photonik, Mikro-Optik, Mikrofluidik sowie die Material- und Biowissenschaften. Im letzten Jahr wurde das Gerät in der Kategorie „Advanced Manufacturing“ mit dem Prism Award, einem der höchsten Preise der Photonik, ausgezeichnet.

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) betreibt gemeinsam mit dem weltweit führenden IT-Unternehmen IBM das erfolgreiche Binnig und Rohrer Nanotechnology Center, welches zu den führenden Forschungsinstitutionen Europas zählt und für seine „Noise-Free-Labs“ in der ganzen Welt bekannt ist.

Die Nanoscribe GmbH mit Sitz im Raum Karlsruhe ist Technologie- und Weltmarktführer von 3D Druckern für die Nano-, Mikro- bis Mesoskala. Die leistungsstarken Systeme basieren auf der Technologie der Zwei-Photonen-Polymerisation und finden ihren Einsatz in Forschung und Industrie. Erweitert wird das Portfolio durch maßgeschneiderte polymere Druckmaterialien und Prozesslösungen. Die Leistungsfähigkeit der bahnbrechenden Photonic Professional GT-Gerätegeneration wurde im letzten Jahr durch die Verleihung des Prism Awards in San Francisco in der Kategorie „Advanced Manufacturing“ unterstrichen. In diesem Jahr zog das Unternehmen ins Finale des Deutschen Gründerpreises 2015 in der Kategorie „Aufsteiger“ ein. Damit gehört es zu den erfolgreichsten Existenzgründungen der letzten Jahre in Deutschland. Nanoscribe ging Ende 2007 als erstes Spin-Off aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervor.

Bild: Dr. Stefan Blunier von der ETH Zürich (li) und Nanoscribe Serviceingenieur Gerhard Balthasar (re) nach der Installation eines Photonic Professional GT am BRNC. © Nanoscribe

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