3D-Druck mit PTFE und Leichtbaulösungen

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Auf dem diesjährigen Branchentreffpunkt in Friedrichshafen, der Fakuma Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, präsentiert das Multi-technologieunternehmen 3M zusammen mit seiner Tochter Dyneon zwei zukunftsweisende Kunststofftechnologien (Halle B4, Stand 4406). Besucher erfahren, wie die additive Fertigung von Fluorpolymeren per Mausklick funktioniert und sehen spannende Anwendungen von 3M Glass Bubbles in Kunststoffen.

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Auf dem diesjährigen Branchentreffpunkt in Friedrichshafen, der Fakuma Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, präsentiert das Multi-technologieunternehmen 3M zusammen mit seiner Tochter Dyneon zwei zukunftsweisende Kunststofftechnologien (Halle B4, Stand 4406). Besucher erfahren, wie die additive Fertigung von Fluorpolymeren per Mausklick funktioniert und sehen spannende Anwendungen von 3M Glass Bubbles in Kunststoffen.

3M hat eine neue Technologie entwickelt und zum Patent angemeldet: Erstmals können vollfluorierte Polymere wie Polytetrafluorethylen (PTFE) mittels 3D-Druck verarbeitet werden. Das neue Verfahren ermöglicht die Produktion von Bauteilen und die Integration mehrerer Funktionen in einem Formteil – per Mausklick und komplett werkzeugfrei.

Neuer Labordrucker, neue Versuche

Am Standort Burgkirchen arbeitet die Dyneon GmbH an der additiven Fertigung von Bauteilen aus Fluorpolymeren. Den aktuellen Stand der Forschung zur additiven Fertigung von PTFE Komponenten zeigt das Unternehmen auf der Fakuma. Dieses neue additive Verfahren wird seinen Einsatz finden in Prototypen und Kleinserien mit komplexen Geometrien für die Luft- und Raumfahrt, die Chemische Industrie, Medizintechnik- Apparatebau und Halbleiterfabriken.

Ein vielseitiger Füllstoff: 3M Glass Bubbles

Kugelrund, hohl und eine Schale aus Glas – das sind die drei wesentlichen Merkmale der 3M Glass Bubbles, die zu ihren besonderen Eigenschaften führen: leichte Verarbeitung, thermisch isolierend, schnell abkühlend oder als Weißpigment, um nur einige zu nennen. Aber eines können die 3M Glass Bubbles nicht: schwer sein. Sie sind somit ideal für Einsatzzwecke, die den Megatrend Leichtbau bedienen und sind heute schon in jedem fünften Auto zu finden. Auf der Fakuma zeigt der 3M Geschäftsbereich Advanced Materials, dass Glass Bubbles sich auch in thermoplastischen Werkstoffen bewährt haben und hilft mit nützlichen Programmen wie dem „Weight Volume Calculator“ den Füllstoff besser zu verstehen.

Neu: Glass Bubbles-Partnerprogramm

3M hat aktuell ein Glass Bubble Partnerprogramm initiiert. Was können Glashohlkugeln, wie werden sie möglichst effizient in thermoplastische Matrizes eingearbeitet und was muss beachtet werden, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten? Um Kunden bestmöglich mit technischer Expertise zu unterstützen, werden solche und andere Fragen in Partner-Schulungen beantwortet sowie die korrekte Verarbeitung überprüft. Damit soll sichergestellt werden, dass Verarbeiter und Endanwender von 3M Glass Bubble Compounds kompetent betreut werden.

Die 25. Edition der Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung findet vom 17. bis 21. Oktober 2017 in Friedrichshafen statt. 3M und Dyneon stellen in Halle B4 am Stand 4406 aus.

 

Bild: Die neue Technologie von 3M verwendet den 3D-Druck zur Verarbeitung vollfluorierter Polymere. Damit können auch komplexe Strukturen realisiert werden. 

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