3D-Druck-Software: Künstliche Intelligenz unterstützt das Bauteil-Nesting

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

3D-Druck-Software: Künstliche Intelligenz unterstützt das Bauteil-Nesting

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Bauteil-Nesting im 3D-Druck sorgt für die optimale Ausnutzung des Bauraums. Künstliche Intelligenz hilft, diesen Prozess zu automatisieren.
Bauteil-Nesting mit künstlicher Intelligenz im 3D-Druck

Quelle: CoreTechnologie GmbH

  • Die neue Version des 3D-Printing-Tools 4D_Additive nutzt erstmals Algorithmen der künstlichen Intelligenz.
  • Sie kommen beim Bauteil-Nesting zum Einsatz, das im Sinne der optimalen Wärmeverteilung eine gleichmäßige Anordnung der Bauteile im Bauraum gewährleistet.
  • Das Nesting-Modul kann sowohl für eine maximale Füllung des Bauraums als auch für eine gleichmäßige Verteilung der zu druckenden Masse sorgen

Das Bauteil-Nesting der Software 4D_Additive von CoreTechnologie bedient sich erstmals der künstlichen Intelligenz (KI) zur Automatisierung intelligenten Verhaltens und maschinellen Lernens. So bildet die neue Technologie bestimmte Entscheidungsstrukturen des Menschen nach und der Computer bearbeitet aufgrund der Programmierung eigenständig aufwendige Aufgaben im Bereich der Bauteil-Anordnung.

Optimiertes Bauteil-Nesting

Das Nesting-Modul der neusten 4D_Additive-Software-Version ist mit der „Pack and Optimize“-Strategie in der Lage, sowohl für eine maximale Füllung des Bauraums sowie für eine gleichmäßige Verteilung der zu druckenden Masse und damit für möglichst konstante Slice-Flächen zu sorgen. Hierbei nutzt das fortschrittliche Programm die KI-Technologie und ahmt das Verhalten eines erfahrenen Anwenders nach, indem nach der Vorpositionierung gezielt leere Stellen im Bauraum automatisch gefüllt werden. Dies hat den Vorteil, dass auch nicht maximal bestückte Bauräume gleichmäßig und ohne sogenannte Wärme-Nester bestückt werden. Die Druckerergebnisse sind durch die gleichmäßige Verteilung der Bauteile maximal optimiert.

Intelligente Zusatzfunktionen

Über das intelligente Nesting hinaus stehen weitere Funktionen zur Optimierung der Wärmeverteilung innerhalb der Bauteile zur Verfügung. Durch eine Analyse zur Ermittlung sogenannter massiven Zonen werden problematische Bereiche mit viel Materialvolumen grafisch gut sichtbar dargestellt. Diese Zonen können mit der Hollow- und Lattice-Funktion mit wenigen Mausklicks ausgehöhlt und bei Bedarf mit einer internen Stützstruktur verstärkt werden. Um überschüssiges Pulver aus dem Innern der ausgehölten Bauteile zu entfernen, können Löcher und die passenden Deckel automatisch erzeugt werden.

Für die Aufbereitung von 3D-Druckdaten verfügt das Tool 4D_Additive über CAD-Daten-Schnittstellen aller B-Rep-Nativ- und Standardformate sowie die gängigen 3D_Printing-Formate wie STL und 3mf.

Bild oben: Neue Version der 4D_Additive Software mit Hollow-Funktion auf Basis von KI-Algorithmen. Bildquelle: CoreTechnologie GmbH

Weitere Informationen zur neuen Software-Version 4D_Additive finden sich unter www.coretechnologie.de/produkte/4d-additive.

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie additive Serienfertigung kostengünstiger und nachhaltiger wird.

Lesen Sie auch: „Digitale AR-Zwillinge: Anschaulich planen, prüfen und Produkte entwickeln“

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Der Zerspanungsexperte Walter baut sein Dienstleistungsangebot für die digitale Vernetzung aus. In der Produktlinie Walter Nexxt bietet der Hersteller praxisnahe Digitallösungen, insbesondere für mittelständische Zerspanungsunternehmen. Mit Fertigungsassistenzsystemen erfasst und analysiert der Tübinger Werkzeugspezialist das im Bearbeitungsprozess entstehende Wissen ganzheitlich und entwickelt innovative Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Sensoren sind die Sinnesorgane der Fabrik der Zukunft. Mit den erhobenen Daten lassen sich Prozesse optimieren, Stillstandzeiten reduzieren und der Ausschuss wird verringert. Wie aber lässt sich der erste Schritt in Richtung Industrie 4.0 möglichst kosteneffizient realisieren? Bosch liefert mit dem Sensor Device „SCD - Sense Connect Detect“ (SCD) eine Antwort.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Hohe Leistung mit Direktantrieb

Integrierter Torque-Motor

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.