3D-Drucker für hochfunktionale Materialien

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

3D-Drucker für hochfunktionale Materialien

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Mit dem AM S5500P wird Ricoh im November 2015 an der formnext in Frankfurt seinen ersten 3D-Drucker unter eigener Marke vorstellen. Er wurde für den Einsatz in Fertigungsunternehmen entwickelt.
ricoh_am_s5500p_300dpi

Mit dem Ricoh AM S5500P wird Ricoh im November 2015 an der formnext in Frankfurt seinen ersten 3D-Drucker unter eigener Marke vorstellen. Die Markteinführung in Europa ist für Mitte 2016 geplant. Der Ricoh AM S5500P wurde für den Einsatz in Fertigungsunternehmen entwickelt. Das Modell verarbeitet die Materialien Polypropylen (PP) sowie Polyamid 6 (PA6), die für Hersteller, insbesondere in der Automobilindustrie, von strategischer Bedeutung sind.

Zur Herstellung robuster High-Definition-Objekte nutzt der AM S5500P ein additives Fertigungsverfahren, das unter dem Begriff SLS[1] bekannt ist. Bei dieser Technologie wird ein pulverförmiges Material mit einem Laser zum Sintern bestrahlt. Zusätzlich zu den gängigen Polymeren wie PA[2]11 oder PA12 können die universell anwendbaren und hochfunktionalen Materialien PA6 und PP[3] genutzt werden. Dadurch können Automobilteile für Funktionstests, aber auch für Endprodukte angefertigt werden. Dank seines großen Bauraums kann der AM S5500P mehrere unterschiedliche Einzelteile gleichzeitig, aber auch große Teile in einem Arbeitsgang formen.

Im September 2014 startete Ricoh seinen Geschäftsbereich für additive Fertigung “Additive Manufacturing Business” (AM Business). Bisher vertreibt Ricoh 3D-Drucker von Drittherstellern und bietet eine breite Palette an Services für die additive Fertigung an, von Beratung zum 3D-Datendesign bis hin zur Fertigung. Mit dem AM S5500P wird Ricoh sein umfangreiches Angebot in diesem Bereich ausbauen.

Der End-to-end-Support, den Ricoh Unternehmen bietet, die die Vorteile der additiven Fertigung für ihr Geschäft nutzen wollen, umfasst folgende Leistungen: 

*Design- und  Anwendungs-/Entwicklungsleistungen

  • schnelle Modellentwicklung (Rapid Prototyping)
  • Expertise im Bereich Werkstoffkunde
  • Ressourcen für additive Fertigung
  • End- und Nachbearbeitung
  • After-Sales-Unterstützung

 

Bei der Entwicklung des AM S5500P hat Ricoh mit der Aspect Inc. zusammengearbeitet. Diese Zusammenarbeit wird auch nach der Markeinführung des Modells fortgeführt, um gemeinsam an eigenen Materialien und neuen und innovativen Funktionen zu arbeiten. Am Stand D20, Halle 3.1 wird Ricoh auf der diesjährigen formnext vom 17. bis 20. November in Frankfurt vertreten sein. Auf der internationalen Messe für die additive Fertigung und Werkzeugbau werden Experten von Ricoh die Funktionen des AM S5500P sowie Design- und Fertigungslösungen vorstellen.

Peter Williams, Executive Vice President, Ricoh Europe: „Die Einführung des AM S5500P ist ein Meilenstein in der fast 80-jährigen Geschichte von Ricoh, aber auch für die Entwicklung der gesamten additiven Fertigungsbranche. Als Unternehmen, das sich der Entwicklung von Innovationen und der Unterstützung von Unternehmen widmet, die sich im Zuge des digitalen Zeitalters weiterentwickeln, freuen wir uns, ein innovatives Konzept und ein neues Produkt mit umfangreichen End-to-end-Dienstleistungen einzuführen. Wir freuen uns auf die formnext, auf der wir zusätzlich zur Präsentation unseres Service-Portfolios die Möglichkeiten des AM S5500P, seine Unterstützung von hochfunktionellen Materialien sowie die Fertigung mehrerer großer Teile in einem Arbeitsschritt vorstellen werden.

 

1 SLS (Selektives Lasersintern). SLS ist ein eingetragenes Markenzeichen der 3D Systems Inc.

2 PA (Polyamid): Nylon. Polymer-Pulver das robust und zugleich flexibel ist.

3 PP (Polypropylen): Polymer-Pulver, das besonders leicht,  extrem langlebig und sehr flexibel ist.
 

 

Bild: Ricohs 3D-Drucker AM S5500P wird im November 2015 in Frankfurt vorgestellt.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Bauwerke werden immer komplexer. Die Anforderungen an sie steigen. Eine digitale Planung wie das Building Information Modeling (BIM) hilft, alles im Griff zu behalten. Möglich wird dies durch ein koordiniertes, interdisziplinäres Teamwork aller Beteiligten an einem digitalen Modell ("Zwilling") des jeweiligen Gebäudes.

CAD Software Solutions erhält ein Patent für einen CAD-Daten-Simplifikationsprozess: Per 28. 2. 2019 hat das IGE (Institut für geistiges Eigentum) Bern das erste von mehreren nationalen und internationalen Patenten von CAD Software Solutions für die Simplifizierung von 3D-Daten erteilt. 

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Wie ERP, CAD und PDM zusammenspielen

PLM sorgt für durchgängige Prozessqualität

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.