3D-Drucker: Lücke zwischen Modell- und Industrieformat geschlossen

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Ob Konzerne, mittelständisches, produzierendes Gewerbe oder Universitäten, ob Architektur und Design oder Medizintechnik: Die Unternehmen und Institutionen sowie Anwendungsbereiche, in denen großformatige 3D-Drucker schon heute einen Beitrag zur Produktion, Forschung und Entwicklung und damit zur Wertschöpfung leisten, sind vielfältig.
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BigRep, Entwickler und Hersteller des größten, serienmäßig verfügbaren 3D-Druckers der Welt, sieht sich als Markt- und Technologieführer im Bereich des großformatigen, seriellen 3D-Drucks. Mit dem BigRep ONE.2, der mit mehr als 1 m³ der zur Zeit größte erhältliche 3D-Drucker mit der additiven FFF-Fertigungstechnik (Fused Filament Fabrication) ist, hat das 2014 in Berlin-Kreuzberg gegründete Unternehmen die Marktlücke zwischen 3D-Druckern im Modell- und Industrieformat geschlossen. „Dank des einzigartigen Druckvolumens, das im Vergleich zu herkömmlichen Geräten bis zu 27-mal größere Prints ermöglicht, und unserer integrierten Softwarelösungen setzt der BigRep ONE.2 den Branchenstandard. Wir sind sehr stolz darauf, mit unseren Lösungen ein Marktvakuum zu füllen. Das Interesse ist riesig, sodass wir den Nachfragen kaum nachkommen können“, sagt René Gurka, CEO von BigRep. 

Weltweit rasant expandierender Markt: BigRep ONE.2-Bestellungen haben um 300 Prozent zugenommen 

Laut aktuellem Wohlers Report 2015 der US-Analysten von Wohler Associates (April 2015) haben sich die weltweiten Branchenumsätze im Bereich des 3D-Drucks im Zeitraum von 2009 bis 2014 auf 4,1 Milliarden US-Dollar vervierfacht. Diese positive Entwicklung zeigt sich auch anhand der exponentiell zunehmenden Bestellungen des BigRep ONE.2. Allein im Zeitraum von Dezember 2014 bis Juni 2015 haben sich diese verdreifacht – Tendenz weiter steigend. Dabei werden 95 Prozent der großformatigen 3D-Drucker ins Ausland exportiert. Aktuell ist der BigRep ONE.2 in 15 Ländern im Einsatz – neben Ländern in Europa auch in China, Russland, Australien sowie den USA.

Neudefinition der Wertschöpfungsketten

Von Rapid Prototyping (Prototypenbau) über Rapid Tooling (Herstellung von Spezialwerkzeugen) bis hin zu Rapid Manufacturing (Planung und Herstellung von Produkten mit Seriencharakter) – der großformatige 3D-Druck mit dem BigRep ONE.2 soll die Produktionsinfrastruktur grundlegend ändern und Wertschöpfungsketten neu definieren. René Gurka: „Der 3D-Druck ist die Schlüsselindustrie des 21. Jahrhunderts. Unser Ziel ist es, mit dem BigRep ONE.2 die Herstellungsprozesse neu zu definieren. Das bedeutet nicht nur, den Weg zur lokalen, individualisierten und kosteneffizienteren Produktion zu ebnen, sondern auch, die Technik für jedermann zugänglich und verständlich zu machen“.

Enormes Potential: Anwendungsbereiche längst nicht ausgeschöpft

Ob Konzerne, mittelständisches, produzierendes Gewerbe oder Universitäten, ob Architektur und Design oder Medizintechnik: Die Unternehmen und Institutionen sowie Anwendungsbereiche, in denen der BigRep ONE.2 schon heute einen Beitrag zur Produktion, Forschung und Entwicklung und damit zur Wertschöpfung leistet, sind vielfältig. Dennoch: „99 Prozent unseres potenziellen Marktes ist sich der Möglichkeiten, die der großformatige 3D-Druck für verschiedenste Industriezweige bietet, noch gar nicht bewusst. Zum Beispiel beim architektonischen Formenbau. Bei diesem Verfahren können großformatige Formkästen 3D-gedruckt werden, die dann mit verschiedensten Werkstoffen, wie beispielsweise Beton, aufgefüllt werden. So lassen sich Armaturen, wie etwa Waschbecken, oder größere architektonische Bauteile schnell und einfach fertigen. Wir müssen also erst einmal verständlich machen, welche konkreten Vorteile der 3D-Druck bietet, wie er die Produktion flexibler gestaltet und dabei Zeit und vor allem Kosten spart“, sagt René Gurka.

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