3D-Druckroboter: Ein bisschen Autoindustrie in der Architektur

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3D-Druckroboter: Ein bisschen Autoindustrie in der Architektur

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Am vergangenen Mittwoch hat der erste 3D-Druckroboter namens 3D Builder seinen Dienst in der FabCity in Amsterdam aufgenommen. Diese „Bau-Maschine“ ist die erste ihrer Art, bei der Freiformdruck mit der aus der Autoindustrie bekannten Robotik verbunden wird. Diese Innovation macht Freiformarchitektur genauso möglich wie die Gestaltung komplexer Ornamentik an Fassaden. Der neue Roboter mit einem austauschbaren Druckkopf kann Stein und Beton mit der in Italien entwickelten D-Shape-Methode verdrucken. In Zukunft soll es möglich sein, neue Druckverfahren für Stahl- und Isolationsmaterial zu verbinden. Gleisketten lassen sich, in Zusammenarbeit mit dem Robotik-Partner Acotech aus Eindhoven, ebenfalls unter dem Roboter befestigen,  damit dieser autonom auf der Baustelle umherfahren kann. Der 3D Builder wird mit dem Bau des Landscape-Hause in einem Maßstab von  1:4 in der FabCity, einer temporären und nachhaltigen Werkstatt in Amsterdam, in den kommenden Wochen starten,  

Das Verfahren

Das Verfahren ist vergleichbar dem eines Tintenstrahldruckers, aber anstelle Tinte auf das Papier zu bringen, wird ein flüssiges Bindemittel Schicht für Schicht auf Sand gesprüht, der dann in jeder gewünschten Gestalt aushärtet. Die Werkstoffe, die jetzt in Amsterdam Verwendung finden, kommen weit verbreitet in der Natur vor  und wurden von Chinesen beispielsweise vor Jahrhunderten für die Verstärkung der Großen Mauer und von den Römern verwendet.

Geschichte

Im Jahr 2013 hat der Architekt Janjaap Ruijssenaars von Universe Architecture ein Gebäude ohne  Anfang und Ende angekündigt, das im 3D-Druck entstehen sollte. Ende des Jahres 2015 hat BAM den ersten Schritt gemacht, ein Unternehmen, dass sich für die direkte Methode der Produktion und die Zirkularität des Materials, das sich wiederverwenden lässt,  sehr offen zeigt. Dabei handelte es sich um eine 3D-gedruckte Steinbank für die Stadt Amsterdam.

Start an der FabCity

An der FabCity gibt es 50 Pavillions, Workshops, Installationen und Prototypen zu sehen, wobei Nachhaltigkeit und die zirkuläres Wirtschaften die Schlüsselfaktoren darstellen. Die FabCity ist bis zum 26. Juni 2016 frei zugänglich. 

 

Bild: BAM und Universe Architecture zeigen den Robo-Drucker an der FabCity.  

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