3D-Farbdrucker für Designvalidierung: Passt ins Büro und ins Budget

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3D-Farbdrucker für Designvalidierung: Passt ins Büro und ins Budget

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Ein neuer 3D-Farbdrucker von Stratasys verspricht Designern eine erschwingliche und bürotaugliche Möglichkeit, ihre Ideen und Entwürfe schnell zu validieren.
3D-Farbdrucker fürs Büro

Quelle: Stratasys

  • Tim Greene, Research Director für 3D-Druck beim globalen Forschungsunternehmen IDC, sieht die Notwendigkeit, den Produktgestaltungsprozess deutlich zu verändern.
  • Designer müssten danach Prototypen viel stärker im eigenen Betrieb fertigen, von den ersten Konzeptstudien bis zum Bauteil.
  • Erschwingliche und kompakte 3D-Farbdrucker wie die J55 von Stratasys können hier einen Beitrag leisten, indem sie beispielsweise 3MF-Workflows und CAD-Integration mit einer realistischen Farbdarstellung verbinden.

Stratasys Ltd. hat den 3D-Farbdrucker J55 für Designer vorgestellt. Zu etwa einem Drittel des Preises anderer PolyJet-3D-Drucker der Oberklassen-Kategorie verspricht die J55 realistische Gestaltung und Produktivität. Das betrifft die Wiedergabetreue und fünf gleichzeitig gedruckte Materialien, die fast 500‘000 Pantone-validierte Farben, realistische Texturen und Transparenz in einem Bauteil ermöglichen. Die Installation ist einfach, und dank der Fernüberwachung können Druckaufträge von zu Hause aus verwaltet werden.

„2D-Entwürfe können nur mithilfe eines realistischen 3D-Modells validiert werden, anders ist es einfach nicht möglich”, sagt Tony Guard, Director of Innovation and Industrial Design bei Kinetic Vision aus Cincinnati. Das Unternehmen entwickelt mit seinen 175 Mitarbeitern Produkte für Startups und Fortune-50-Unternehmen aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Verbrauchsgüter, Luftfahrt und Medizin. Kinetic Vision wurde als „essenzielles Unternehmen” eingestuft und setzt seine Tätigkeit auch während der Pandemie fort, um eine neue Technologie einsatzbereit zu machen, wobei nur wenige Mitarbeiter im Büro arbeiten.

Nach Angaben von Guard wurde der 3D-Farbdrucker von nur einem einzigen Mitarbeiter und ausschließlich mit Fernunterstützung von Stratasys eingerichtet. „Wir können die Form, Farbe, Finishing und Grafik – einfach alle Produktelemente – schneller validieren. Schneller als je zuvor stehen unseren Kunden greifbare 3D-gedruckte Modelle zur Verfügung, die genauso aussehen wie das Endprodukt im Einzelhandel. Ich würde mir wünschen, dass die J55 unsere strategische Geheimwaffe wird. Aber ich glaube nicht, dass sich das lange geheim halten lässt”

Rotierende Bauplattform mit festem Druckkopf

Im Betrieb verfügt die Stratasys J55 über eine patentierte rotierende Bauplattform mit einem festen Druckkopf. Dies soll einen besonders zuverlässigen Betrieb gewährleisten und die Wartung erleichtern. Die Technologie bedeutet auch eine größere Leistung auf kleiner Stellfläche bei gleichzeitiger Eliminierung der meisten Geräusche — sie ist etwa so leise wie ein Kühlschrank zu Hause. Zusammen mit der Filtertechnik ProAero für einen geruchsfreien Betrieb ist die J55 für jeden Standort geeignet.

Der 3D-Drucker J55 arbeitet mit einer einzigartigen rotierenden Bauplattform, die die Druckzuverlässigkeit maximiert und eine größere Produktionsleistung bei geringem Platzbedarf bietet. Bildquelle: Stratasys

Vereinfachter 3MF-Workflow

Um Designern die Arbeit zu erleichtern, konzentriert sich Stratasys bei der J55 auch auf eine Vereinfachung der entsprechenden Abläufe. Dank der Unterstützung durch die Software GrabCAD Print ermöglicht die J55 einen reibungslosen Import der üblichen CAD-Dateien (zum Beispiel Solidworks, Catia, PTC Creo, Siemens NX, Inventor) und der aktuellen 3MF-Dateiformate. Das ist eine Verbesserung gegenüber herkömmlichen STL-, OBJ- und VRML-Dateien. Erstmals unterstützt Stratasys auch 3MF-Farbprozesse mit der 3D-Rendering-Software KeyShot von Luxion. Diese Möglichkeit besteht zurzeit in der Beta-Version und ist für Ende 2020 vorgesehen.

Als kleinere Ergänzung der Stratasys J8-Serie unterstützt die J55 den gesamten Designprozess mit taggleichen Druckabläufen und minimaler Nachbearbeitung. Sie bietet die gleiche Auflösung und Detailgenauigkeit wie die 3D-Drucker der J8-Serie, wobei die Modelle in Form, Material, Farbe und Finishing den Endprodukten entsprechen.

3D-Farbdrucker sorgt für verbesserte Produktentwicklung.
Der 3D-Drucker J55 kombiniert Realismus und Produktivität, einschließlich hoher Wiedergabetreue und fünf gleichzeitig gedruckten Materialien, die fast 500’000 Farben, Pantone-validiert, realistische Texturen und Transparenz in einem Bauteil ermöglichen. Die J55 ermöglicht Designern im Alltag den fortschrittlichen 3D-Vollfarbdruck mit mehreren Materialien und gibt ihnen die Möglichkeit, die Produktentwicklung erheblich zu verbessern. 

Design-Realismus mit 3D-Farbdrucker für Unternehmen

Mit dem 3D-Drucker J55 stehen Designern alle CMF-Möglichkeiten (Farbe, Material, Finishing) offen. Sie nutzt die PolyJet-Materialien, einschließlich einer vollständigen Palette von Texturen, Transparenz mit VeroClear (VeroUltraClear wird später im Jahr 2020 verfügbar sein), X-Rite-basierten Farbprofilen und Pantone-validierten Farben. Sie bietet zudem eine universelle Farbsprache, die eine zuverlässige, realistische Entscheidungsfindung in jeder Phase des Designprozesses gewährleisten soll.

Das Gerät verfügt über ein maximales Bauvolumen von 22 Litern und benötigt eine Grundfläche von nur 0,43 m². Mit der Kapazität von fünf Materialien (plus Stützmaterial) können Anwender ihre am häufigsten verwendeten Harze laden und so Ausfallzeiten im Zusammenhang mit Materialwechsel vermeiden.

Die J55 wird voraussichtlich im Juli 2020 ausgeliefert, und Bestellungen werden schon jetzt entgegengenommen.

Weitere Informationen: https://www.stratasys.com/de/3d-printers/j55

Erfahren Sie hier mehr über, wie mit 3D-Druck aus Tauchmasken Beatmungsvorrichtungen werden.

Lesen Sie auch: „Schaltschrankbau: Wie eine Initiative das Potenzial der Digitalisierung hebt“

Bild oben: Der 3D-Farbdrucker Stratasys J55 wurde so konzipiert, dass er in Designstudios und Bürobereiche passt. Sie ist für Produktdesign-Teams erschwinglich, ohne dass diese Kompromisse bei der Qualität der Bauteile eingehen müssten. Bildquelle: Stratasys

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