3D-gedruckte Bauteile mit glatten und versiegelten Oberflächen

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Dank der Entwicklung einer neuen Finishing-Technologie kann FKM Sintertechnik nun die Oberflächen von Kunststoff-Formteilen aus dem 3D-Printing auf vielfache Weise veredeln. Das vollautomatisierte Verfahren trägt den Namen FKM smooth und zielt primär auf das homogene Glätten und Versiegeln ab.
Quelle: FKM Sintertechnik

Da es sich sehr genau steuern lässt, kann es allerdings auch für die Realisierung vieler anderer Oberflächen-Qualitäten genutzt werden. Grundsätzlich eignet sich das Verfahren für alle gängigen Lasersinter-Polymer-Werkstoffe, kleine und große Bauteile sowie Außen- und Innenflächen.

3D-Printing-Spezialist FKM  stellt eine Eigenentwicklung zum Oberflächen-Finishing von lasergesinterten Formteilen vor. Mit seinem neuen Prozess FKM smooth kann das Unternehmen eine Vielzahl verschiedener optischer und funktioneller Anforderungen an die Oberflächenqualität kleiner und großer 3D-Printing-Komponenten umsetzen. Die Oberflächen der Bauteile lassen sich damit auf Hochglanz bringen, glätten, egalisieren, mattieren, versiegeln und schützen sowie hinsichtlich ihrer Hygienefreundlichkeit, ihrer Permeabilität, ihrer Lebensmittelkonformität und ihrer mechanischen Festigkeit optimieren. Die mit FKM smooth generierten Eigenschaften erfassen die Oberfläche absolut gleichmäßig und vollständig. Das gilt selbst für alle innenliegende Strukturen sowie Bereiche, die für konventionelle Bearbeitungstechniken (Schleifen, Trowalisieren etc.) niemals erreichbar sind. Daher eignet sich das neue Verfahren von FKM auch für besonders anspruchsvolle Funktionsbauteile mit sehr komplexen und filigranen Geometrien.

Vollautomatisiert und maßhaltig

FKM betreibt seine neue Finishing-Technologie vollautomatisiert in eigens dafür entwickelten Anlagen in seiner Lasersinter-Fabrik im oberhessischen Biedenkopf. Da deren Prozesskammern 700 x 380 x 580 mm groß sind, lassen sich darin auch Lasersinter-Bauteile von entsprechenden Dimensionen behandeln. Dem Verfahren liegt ein thermochemischer Prozess zugrunde, der keinerlei Einfluss auf die Maßhaltigkeit der Bauteile hat und sich sehr präzise regeln lässt. Das bedeutet, dass sich mit FKM smooth® alle Oberflächen-Eigenschaften in ihrer Intensität sehr genau auf die gewünschte Zielsetzung abstimmen lassen: Hochglänzend oder matt schimmernd, aalglatt oder mit sanfter Rauheit, schwach oder stark permeabel,  wasserabweisend oder nicht – alles kann graduell eingestellt werden. Im Bereich der mechanischen Eigenschaften lassen sich ebenfalls Verbesserungen erzielen; besonders signifikant bei der Zugfestigkeit. Und selbstverständlich können die für das Lasersintern typischen Up- und Downskins ausgeglichen werden.

Für fast alle Lasersinter-Polymere geeignet

FKM smooth arbeitet völlig rückstandfrei und lässt sich für alle üblichen Polymer-Werkstoffe verwenden, die auch sonst beim Lasersintern zum Einsatz kommen. Also beispielsweise für die verschiedenen Polyamide – auch solche mit Glas- und Aluminiumfüllung – sowie das häufig für flexible Bauteile genutzte TPU. Die einzige Ausnahme bildet PEEK.

Mit dem neuen Verfahren zum Oberflächen-Finishing von lasergesinterten Formteilen bietet FKM nicht nur den Designern im Bereich der Consumer-Produkte neue Möglichkeiten, sondern auch den Entwicklungsingenieuren und Konstrukteuren in Automobilbau, Fluidtechnik, Lebensmitteltechnik und vielen anderen Industriezweigen. Grundsätzlich profitieren alle jene Branchen von FKM smooth, in denen Kunststoffteile über die Beschaffenheit ihrer Oberfläche mit weiteren funktionellen oder optischen Eigenschaften ausgestattet werden sollen.

Bild oben: Blick in die Prozesskammern einer FKM smooth-Anlage: Da die Kammern 700 x 380 x 580 mm groß sind, lassen sich darin auch Lasersinter-Bauteile von entsprechenden Dimensionen oberflächentechnisch behandeln.

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