27.10.2021 – Kategorie: Konstruktion & Engineering

3D-Renderings zum Anfassen: Adobe und Stratasys arbeiten zusammen

Quelle: Stratasys

Mit einem neuartigen Workflow können Anwender ihre 3D-Renderings in 3D drucken, ohne dass sie zusätzliche Software oder Verfahren benötigen.

  • Die Zusammenarbeit von Stratasys und Adobe ermöglicht es Designern, haptische Vollfarbmodelle direkt aus Adobe Substance 3D Painter heraus zu drucken.
  • Durch den Workflow können Anwender ihre 3D-Renderings in 3D drucken, ohne dass sie dafür zusätzliche Software oder Verfahren benötigen.
  • Indem sie Farbe, Material und Oberfläche in den Entwurfsprozess einbeziehen, können Designer kosten- und zeitsparend verschiedene Iterationen eines Produkts testen.

Stratasys, ein Anbieter von 3D-Drucklösungen auf Polymerbasis, gíbt eine Zusammenarbeit mit Adobe bekannt. Somit können Künstler und Entwickler, die Adobe Substance 3D Painter verwenden, digitale 3D-Renderings ganz einfach in 3D-gedruckte Modelle mit der Stratasys PolyJet 3D-Drucktechnologie umwandeln können – ganz ohne zusätzliche Software oder externe Verfahren.

Mit den Tools von Adobe Substance 3D lassen sich beispielsweise 3D-Renderings für Spiele, Filme, Mode, Architektur, Produktdesign oder Konsumgüter erstellen. Die Kombination mit 3D-Druck eröffnet die Möglichkeit, mit der Substance-Software Produktprototypen und Verpackungsdesigns zu erschaffen. Aus diesen entstehen dann 3D-gedruckte Objekte.

Bislang mussten Anwender von Substance dazu auf zusätzliche externe Softwareanwendungen oder Verfahren zurückgreifen, um ihre 3D-Renderings auf den 3D-Druck vorzubereiten. Ohne solche externen Tools hätte man die Entwürfe ansonsten ohne die in der Designsoftware erstellten Farben oder Texturen drucken müssen. Jetzt können Substance-Anwender Vollfarbmodelle mit physischen Texturen erstellen und nahtlos direkt von Adobe Substance aus auf ihrem Stratasys PolyJet-Drucker drucken.


Die angekündigte Zusammenarbeit mit Adobe bietet Künstlern und Entwicklern, die Adobe Substance 3D Painter verwenden, einen Workflow zur einfachen Umwandlung digitaler 3D-Renderings in gedruckte 3D-Modelle mit der Stratasys PolyJet-3D-Drucktechnologie. Bildquelle: Stratasys

3D-Renderings in der realen Welt

„Dank dieser Zusammenarbeit können wir unsere Entwürfe erstmals in der realen Welt sehen – das ist der Traum eines jeden Künstlers und Designers“, sagt Pierre Maheut, Leiter der Abteilung Strategic Initiatives and Partnerships, 3D and Immersive – Substance bei Adobe. „Ehrlich gesagt, waren wir ziemlich gerührt, als wir unsere Entwürfe auf so realistische Weise umgesetzt gesehen haben.“

Durch das Einbeziehen von CMF-Modellen (Farbe, Material, Oberfläche) in den Entwurfsprozess lassen sich kosten- und zeitsparend verschiedene Iterationen eines Produkts testen. Die Einbindung von 3D-gedruckten Modellen in den Produktdesignprozess ermöglicht es, einen Produktprototyp zu sehen, anzufassen und mit ihm zu interagieren. Das wäre in einer rein digitalen Welt nicht möglich. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass das Endprodukt der ursprünglichen Entwurfsabsicht entspricht.

„Nachdem wir die tollen digitalen Modelle gesehen hatten, die in Adobe Substance 3D erstellt wurden, haben wir uns der Herausforderung gestellt, sie auf identische Weise per 3D-Druck in die Realität umzusetzen und zum Leben zu erwecken“, sagt Pat Carey, Senior-Vizepräsident für Strategic Growth bei Stratasys. „Wir haben nicht nur unser Ziel erreicht, sondern konnten auch Zeugen der Begeisterung von Adobe werden, als klar wurde, was das für Substance-Anwender bedeutet.“

Bild oben: Durch den Workflow können Anwender 3D-Modelle texturieren, rendern und drucken, ohne dafür zusätzliche Software oder Verfahren zu benötigen. Bildquelle: Stratasys

Auf den Websiten der Baureihen J55 Prime und J8 erfahren Sie mehr über die PolyJet-Technologie von Stratasys.

Weitere Informationen: https://www.stratasys.com/de, https://www.adobe.com/ und https://www.adobe.com/max.html

Erfahren Sie hier mehr über Hoteldesign mit Virtual Reality.

Lesen Sie auch: „Optische Simulation: Wie Ford intelligente Scheinwerfer entwickelt“


Teilen Sie die Meldung „3D-Renderings zum Anfassen: Adobe und Stratasys arbeiten zusammen“ mit Ihren Kontakten:


Scroll to Top