3D-Scanner mit freier Software und Hardware

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BQ, einer der spanischen Marktführer im Bereich Smartphones, Tablets sowie 3D-Drucker und Lernroboter, stellt heute den 3D-Laserscanner Ciclop vor, der ab Anfang April auch in Deutschland verfügbar ist. Der Ciclop ist der erste 3D-Scanner, dessen Hardware und Software sowie Informationen zu Algorithmen und Design für die Community komplett frei zugänglich sind.
ciclop

BQ, einer der spanischen Marktführer im Bereich Smartphones, Tablets sowie 3D-Drucker und Lernroboter, stellt heute den 3D-Laserscanner Ciclop vor, der ab Anfang April auch in Deutschland verfügbar ist. Der Ciclop ist der erste 3D-Scanner, dessen Hardware und Software sowie Informationen zu Algorithmen und Design für die Community komplett frei zugänglich sind. Der Ciclop wird in BQs Online-Shop zu einem Preis von 249,90 Euro erhältlich sein.

Der Ciclop ist ein drehbarer 3D-Laserscanner, der auf Laser-Triangulation basiert und eine Multiplattform bietet. Der Scanner nutzt das Licht des Lasers, um die Geometrie und die Struktur des zu scannenden Objekts zu erfassen, während es sich auf einer Plattform dreht. Die Plattform ist mit einer Anti-Rutsch-Oberfläche mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern versehen, sodass sich das Objekt während des Scanvorgangs nicht ungewollt bewegt. Das gescannte Objekt wird mit Horus, einer Multiplattformsoftware, auf den Rechner übertragen. Horus ist eine freie Software, die vollständig von BQ entwickelt wurde. Sie erlaubt es, Daten aufzunehmen und zu synchronisieren, um Punktwolken im Computer darzustellen. Ein 3D-Scan mit dem Ciclop dauert nur zwei bis acht Minuten. Die Scan-Dauer hängt von dem verwendeten Algorithmus und von der Beschleunigung und Schrittgeschwindigkeit des Motors ab. Am Ende des Prozesses entsteht eine Datei mit der Endung .ply.

Der Ciclop basiert auf einem Open Source-Konzept. So kann die Community selbst Anpassungen durchführen, neue Software-Versionen entwickeln und dabei ihre eigenen Ideen einfließen lassen. 

Die meisten Teile des Ciclop wurden in BQs 3D-Drucker-Fabrik in Navarra in Spanien hergestellt. Denn der 3D-Scanner setzt sich selbst aus vielen 3D-gedruckten Teilen zusammen. Innerhalb von 45 Minuten lässt sich der Ciclop komplett zusammenbauen.

Rodrigo del Prado, Deputy Managing Director von BQ, erklärt: „Wir freuen uns sehr, unser Ökosystem rund um den 3D-Druck immer weiterzuentwicklen. Dabei ist uns der Open-Source-Gedanke sehr wichtig: Der Ciclop ist nämlich der einzige 3D-Scanner, dessen Informationen über Hard- und Software für die Community völlig frei zugänglich sind. So können Nutzer das Gerät und die Programme mit ihren eigenen Ideen immer weiter optimieren.“

Der Sensor des 3D-Scanners setzt sich zusammen aus einer Logitech C270 HD-Webcam, zwei Line Laser-Modulen an beiden Seiten und einer ZUM BT-328-Steuerplatine. Die Platine ZUM BT-328 wurde von BQ entwickelt und basiert auf Arduino. Sie ist für die Steuerung der Firmware des Motors und der Laser zuständig. Mit Hilfe von Mikro-USB oder Bluetooth lässt sich das Gerät mit dem PC verbinden.

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