Die Fachveranstaltung der TU Berlin, der CEMEX Deutschland AG und des InnovationsZentrums Bau Berlin e.V. stieß auf große Resonanz. Führende Wissenschaftler aus Berlin, ausgewiesene Experten der Wirtschaft und Vertreter einer leistungsfähigen Industrie präsentierten am 7. Februar 2008 in den Räumen der Technischen Universität Berlin Neuerungen im Bereich zementgebundener Baustoffe. Im Fokus standen Stahlfaserbeton, selbstverdichtender Beton und Sichtbeton. Die Referenten erläuterten den teilnehmenden Architekten und Ingenieuren, was bei Planung, Ausschreibung und Herstellung zementgebundener Baustoffe frühzeitig zu berücksichtigen ist, um hohe Baustoffqualitäten zu erreichen. Die wissenschaftlichen Vorträge behandelten dabei theoretische Grundlagen und die Anwendung in der Baupraxis. Die Referate der Industriepartner präsentierten neben anschaulichen Praxisbeispielen auch kritische Parameter zur Gewährleistung der Ausführungsqualität. Die Experten betonten, dass selbstverdichtender Sichtbeton ganz neue architektonische Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Allerdings würden diese Materialfreiheiten von den Planern mehr Expertenwissen fordern und demzufolge einen noch engeren Austausch mit Wissenschaft und Industrie.

An die Vorträge schlossen sich zwei Praxisversuche mit Stahlfaserbeton in der sanierten Peter-Behrens-Halle an. Sie demonstrierten anschaulich, dass auch Stahlfaserbetone von extrem hoher Leistungsfähigkeit (in dem Falle Faserbetonklasse 3,2/2,6) auf der Baustelle ohne besondere Aufwendungen verarbeitbar sind und somit neuen, weitaus anspruchsvolleren Anwendungen künftig nichts im Wege stehen dürfte. Die Peter-Behrens-Halle–vormals eine Großmaschinen-Montagehalle der AEG und ein herausragendes Denkmal der Industriearchitektur–dient heute dem Bauingenieurwesen der TU Berlin als Versuchshalle.

Die TU Berlin, die CEMEX Deutschland AG und das InnovationsZentrum Bau Berlin e.V. zeigten sich mit dem Verlauf ihrer gemeinsamen Veranstaltung und der positiven Resonanz hoch zufrieden. “Die Präsentation von Innovationen hat uns auch hier einen vorbildlichen Brückenschlag zwischen Industrie, Planern, Bauherren und Wissenschaft ermöglicht. Für diesen Wissensaustausch stehen wir mit unserem Anspruch an eine ganzheitlich orientierte Herangehensweise. Der Erfolg dieser Veranstaltung hat auch für uns anspruchsvolle Maßstäbe gesetzt”, so die Einschätzung der beteiligten TU-Professoren Bernd Hillemeier und Bernd Kochendörfer. Heino Füchter, Regionalleiter bei der CEMEX Deutschland AG: “Schon bei der Vorbereitung der Veranstaltung hat sich die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft als sehr fruchtbar erwiesen. Dass sich so viele Teilnehmer eingefunden haben, hat uns überrascht und gefreut. Es ist ein gemeinsamer Erfolg der drei Veranstalter.”

“Wir sind sehr froh, dass die Technische Universität zusätzlich zum Hörsaal mit dreihundert Plätzen einen zweiten Hörsaal bereitstellen konnte. Die CEMEX Deutschland AG hat die simultane Übertragungstechnik in den zweiten Hörsaal organisiert. Anders hätten wir den Andrang der Teilnehmer nicht bewältigen können”, so Boris Safner vom IZB e.V.

Die Veranstaltung “Innovationen bei zementgebunden Baustoffen” gehörte zur Reihe “Innovationen im Bauwesen”. Die Reihe leistet einen Beitrag zum Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Weitere Informationen: www.cemex.de