ABS: Leitlinie für additive Fertigung im maritimen Einsatz

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Das American Bureau of Shipping (ABS), eine bedeutende Klassifikationsgesellschaft für Schiffe und Ölplattformen hat die ABS Guidance Notes on Additive Manufacturing veröffentlicht. Die Leitlinien sollen einen konsistenten Zugang zum 3D-Druck von maritimen Werkstoffen und Ausrüstungen eröffnen. 

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Das American Bureau of Shipping (ABS), eine bedeutende Klassifikationsgesellschaft für Schiffe und Ölplattformen hat die ABS Guidance Notes on Additive Manufacturing veröffentlicht. Die Leitlinien sollen einen konsistenten Zugang zum 3D-Druck von maritimen Werkstoffen und Ausrüstungen eröffnen. 

Wenn sich Technologien entwickeln und die Industrie neue Wege findet, ihre Geschäfte zu beschleunigen und die Effizienz zu erhöhen, sieht sich ABS an vorderster Front, diesen Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen. ABS will, wie Derek Novak, ABS Senior Vice President Technology and Engineering erläutert, mit der neuen Leitlinie einen Prozess entwickeln, der die additive Fertigung wiederholbar und verlässlich macht.  

Mit additiver Fertigung lassen sich Lieferketten straffen und Bearbeitungszeiten für spezialisierte und komplexe Teile reduzieren. Wichtig dafür ist ein definierter, konsistenter Prozess, der in ein Endprodukt mit den gewünschten Eigenschaften und Qualitäten mündet. Der Qualifizierungsprozess berücksichtigt die flexible Fertigung, in der ein einzelnes 3D-Druck-System eine breite Spanne von Teile herstellen kann, und er unterstützt dabei wiederholbare Ergebnisse und ermöglicht regelmäßige Evaluierung. 

“Beim Erarbeiten der Leitlinie haben wir erkannt, wie wichtig die Flexibilität in der additiven Fertigung ist, und einen Prozess umrissen, der schnelle Änderungen und Abwandlungen erlaubt, ohne dabei die finale Qualität zu beeinflussen”, sagt Demetri Stroubakis, ABS Director of Material and Equipment. “Additive Fertigung verändert die Spielregeln im Schiffbau und Offshore-Segment, denn sie verändert jedes Glied der Lieferkette. Bauteile mit komplexen Geometrien, früher als Kombination mehrerer Bauteile ausgeführt, lassen sich nun als eine einzige Einheit herstellen. Fortschritte in dieser Technologie werden durch neuartige Konstruktionsmethoden, sinkende Fertigungszeiten und verbesserte Teileverfügbarkeit. neue Effizienzen erschließen.”

Die Leitlinien definieren ein Vorgehen, mit dem sich additiv gefertigte Bauteile und die dafür benötigten Prozesse und Systeme qualifizieren lassen. Zu diesen Prozessen gehören Laserauftragschweißen, pulverbett-basierter 3D-Druck und Binder Jetting.

Die ABS Guidance Notes stehen unter www.eagle.org bereit. 

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