Additive Fertigung: Mit Visualisierungssoftware Prozessdaten stets im Blick

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Mit einer neuartigen Visualisierungssoftware lassen sich Prozessdaten aus der metallbasierten additiven Fertigung in 3D analysieren.
Visualisierungssoftware für Metall-3D-Druck

Quelle: Interspectral

  • Der schwedische Softwareanbieter Interspectral, Spezialist für 3D-Visualisierungen, veröffentlicht AM Explorer — eine Visualisierungssoftware für den Markt der additiven Fertigung.
  • AM Explorer ist für Anwender konzipiert, die mit metall-basierter additiver Fertigung arbeiten.
  • Ursprünglich in Zusammenarbeit mit Siemens Energy AB entwickelt, wird AM Explorer jetzt für den breiteren AM-Markt freigegeben.

Die Visualisierungssoftware AM Explorer ermöglicht das Verschmelzen, Untersuchen und Analysieren von Konstruktionsdateien, Simulationsdaten, Maschinenüberwachungsdaten und Vermessungsdaten aus metallbasierten additiven Fertigungsprozessen in 3D. Das Softwarepaket wurde speziell für den Metall-3D-Druck entwickelt und ermöglicht es Benutzern, Prozessdaten zu analysieren und zu verstehen. Das kann sich positiv auf die Herstellungskosten, die Qualität und den Zeitplan für die Anwendungsentwicklung auswirken.

AM Explorer ermöglicht das Zusammenführen, Untersuchen und Analysieren von Konstruktionsdateien, Simulationsdaten, Maschinen-Überwachungsdaten und Vermessungsdaten aus dem Metall-3D-Druck. Bildquelle: Interspectral

Prozessdaten analysieren und verstehen

Die Visualisierungssoftware soll es einfacher machen, Prozessdaten zu untersuchen und zu verstehen und dadurch die Herstellungskosten zu senken, die Qualität zu verbessern und die Anwendungsentwicklung zu beschleunigen. Andreas Graichen, Gruppenleiter im AM-Kompetenzzentrum, Siemens Energy AB, Finspång, sagt: „Der erste Schritt, um weitreichende komplexe Designs zu ermöglichen und die Möglichkeiten der additiven Fertigung weiter voranzutreiben, besteht darin, zu sehen und zu verstehen, was wirklich gedruckt wurde.“

Das Softwarepaket wurde von der schwedischen Visualisierungsfirma Interspectral für die und in Zusammenarbeit mit dem Additive Manufacturing Center of Competence, Siemens Energy AB, Finspång, Schweden, entwickelt. AM Explorer wird jetzt von Interspectral auf den Markt gebracht und im Dialog mit Siemens Energy AB und anderen frühen Anwendern und Partnern im AM-Bereich weiterentwickelt.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Markteinführung des AM Explorer, da wir glauben, dass die Lösung der Branche einen Mehrwert vermitteln wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit weiteren innovativen Unternehmen, damit wir noch mehr über die Probleme der Branche erfahren und den AM Explorer weiterentwickeln können, um diese Herausforderungen zu meistern“, sagt Thomas Rydell, Mitbegründer, Interspectral.

Sichern, visualisieren und untersuchen der Metall-AM-Prozessdaten in 3D. Bildquelle: Interspectral.

Visualisierungssoftware lässt sich leicht in bestehende Systeme integrieren

AM Explorer ist maschinen- und datenunabhängig und lässt sich leicht in bestehende Systeme integrieren. Das bedeutet, dass im Grunde jedes Unternehmen, das mit 3D-Metalldruck arbeitet, innert Minuten mit der Analyse seiner Daten beginnen kann.

Thomas Rydell: „Mit AM Explorer können Anwender Daten aus ihrem eigenen Prozess unabhängig von ihrer Infrastruktur untersuchen. In derselben visuellen Umgebung können sie Daten untersuchen, die von Konstruktionsdateien, Simulationen, Maschinenüberwachungsdaten und Pulverbettbildern bis hin zu komplexeren Daten wie jenen aus der optischen Tomographie und Schmelzbaddaten reichen. Es ist sogar möglich, CT-Scandaten zu untersuchen.“

Siemens Energy ist einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller kommerzieller AM-Komponenten für die Serienproduktion und verfügt über eine der größten Metall-AM-Druckerflotten der Welt. Das Unternehmen wird die Möglichkeiten des Einsatzes der Software an Standorten prüfen, die mit Metall-3D-Druck arbeiten.

Andreas Graichen, Gruppenleiter im Kompetenzzentrum AM, Siemens Energy AB, Finspång: „Additive Fertigung befindet sich noch in einer relativ frühen Entwicklungsphase und hat alle Vorteile, die man sich nur wünschen kann, im Hinblick auf das Potenzial, das sie bei Neu- und Umgestaltung bietet. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie Interspectral sind wir bei Siemens Energy AB in der Lage, Grenzen weiter zu verschieben und neue Designs zu erforschen“.

Bild oben: AM Explorer ist eine Visualisierungssoftware, die es ermöglicht, Simulations-, Überwachungs- und Nachbauteilanalysedaten aus der metallbasierten additiven Fertigung zu analysieren und zusammenzuführen. Bildquelle: Interspectral

Weitere Informationen: www.interspectral.com/amexplorer

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie sich Optionen in der Produktentwicklung auf einen Blick vergleichen lassen.

Lesen Sie auch: „Formnext 2020: Industrieller 3D-Druck für dezentrale Produktion“

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