Additive Serienfertigung: So wird sie kostengünstiger und nachhaltiger

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Um die additive Serienfertigung kosteneffizient zu skalieren, müssen Unternehmen enorm viele Parameter der 3D-Drucker berücksichtigen, die sich oft gegenseitig beeinflussen. Eine neue Software unterstützt Anwender bei der Entwicklung von optimierten Prozessparametern für ihre 3D-Drucker.
Additive Serienfertigung: Schneller, kostengünstiger und nachhaltiger

Quelle: Materialise

  • Materialise, Anbieter von 3D-Druck-Software und 3D-Druck-Services, kündigt den Materialise Process Tuner an.
  • Die Softwarelösung wird produzierende Unternehmen, Lohnfertiger und auch Hersteller von 3D-Druckern bei der Entwicklung von optimierten Prozessparametern für ihre 3D-Drucker unterstützen.
  • Damit soll es industriellen Anwendern unter anderem möglich sein, die Zahl der notwendigen Testdrucke erheblich zu reduzieren und die additive Serienfertigung schneller, kostengünstiger und nachhaltiger zu machen.

Um additive Serienfertigung auf Tausende oder sogar Millionen Stückzahlen kosteneffizient zu skalieren, müssen Unternehmen enorm viele Parameter auf den 3D-Druckern berücksichtigen, die sich oft gegenseitig beeinflussen. Zur Validierung des Druckprozesses für ein einzelnes Bauteil ist daher ein komplexer, zeitaufwändiger Prozess aus Versuch und Irrtum nötig, bei dem bis zu eintausend Testkörper anfallen können. Dieser Prozess ist damit sehr kostspielig und nicht nachhaltig.

Der Materialise Process Tuner automatisiert und unterstützt den erforderlichen Entwicklungs- und Validierungsprozess der Parameter. Dadurch wird die Aufgabe nicht nur beschleunigt, sondern es sinken auch die damit verbundenen Kosten. Außerdem nimmt mit der drastischen Reduzierung der physischen Testdrucke sowohl die benötigte Maschinenzeit ab als auch der Materialverbrauch und damit einhergehend die Abfallmenge. Basis für die Softwarelösung ist das Zusammenspiel fortschrittlicher Automatisierung, künstlicher Intelligenz und intelligenter Simulation.

Additive Serienfertigung: Mit dem Materialise Process Tuner Zeit und Kosten sparen

„Wenn wir Unternehmen fragen, welche Hindernisse es bei der Skalierung ihrer Produktion gibt, sagen sie uns, dass es zu teuer, zu komplex und zu zeitaufwendig ist. Daher denken einige Unternehmen zweimal nach, bevor sie ihre Produktion ausbauen“, erläutert Stefaan Motte, VP und General Manager von Materialise Software. „Mit dem Materialise Process Tuner ermöglichen wir ihnen, die optimalen Druckeinstellungen zu finden, ohne Maschinen- und Entwicklungszeit zu verschwenden. In unseren eigenen 3D-Druck-Werken konnten wir die Kosten pro optimiertem Parametersatz um beachtliche 50 Prozent senken.“

Auf den Materialise Process Tuner greift man über einen Web-Browser oder über eine API zu. Damit ist dies die erste cloud-basierte Magics-Anwendung des Unternehmens. Unternehmen können die Anwendung auch vor Ort installieren und ausführen.

Kunden, die sich auf die additive Serienfertigung vorbereiten, sowie Hersteller von 3D-Druckern und Werkstoffen, die ihre Prozessoptimierung beschleunigen wollen, lädt Materialise ein, am Early Adopter-Programm teilzunehmen. Der Materialise Process Tuner wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 verfügbar sein.

Im Rahmen der virtuellen Veranstaltungsreihe Think-In gibt Materialise am 9.12.202 weitere Einblicke in die neu Softwarelösung: https://www.materialise.com/en/events/corporate/think-in-series/process-tuner

Weitere Informationen: https://www.materialise.com/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie eine 3D-Rendering-Software den Farb-3D-Druck für mehrere Materialien unterstützt.

Lesen Sie auch: „Automatisiertes Roboterdesign: Was im Gelände am besten funktioniert“

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