AMA-Verbandsstatistik für das erste Quartal veröffentlicht

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Die Sensorik und Messtechnikbranche erwirtschaftete im ersten Quartal sechs Prozent höhere Umsätze und verzeichnete ein Plus von vier Prozent bei den Auftragseingängen, verglichen mit dem Vorquartal.
Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem soliden Vorjahresergebnis von acht Prozent verzeichnete die Branche im ersten Quartal 2015 ein weiteres Umsatzplus von sechs Prozent. Die Branche der Sensorik und Messtechnik bleibt damit auf stabilem Wachstumskurs.

Die Auftragseingänge im ersten Quartal zogen um vier Prozent an, verglichen zum Vorquartal. Hersteller und Distributoren planen in diesem Jahr einen weiteren Personalausbau. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche plant nach den Umfrageergebnissen der AMA, auf 1.000 bestehende Arbeitsplätze 13 neue Ingenieurinnen/Ingenieure einzustellen.

Solide Wachstumskurve

„Mit einem ordentlichen Umsatzplus von sechs Prozent präsentiert sich unsere Branche im ersten Quartal mit solider Wachstumskurve“, fasst Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuellen Zahlen zusammen. „Vergleicht man unser Branchenergebnis mit dem des ‚Produzierenden Gewerbes‘ von knapp einem Prozent Wachstum im ersten Quartal, dann zeigt die Sensorik und Messtechnik eine kontinuierliche Stabilität auf.“
Simmons benennt die Breite der Anwenderbranchen, die von AMA Mitgliedern beliefert werden, als deutlichen Vorteil. Ob Maschinenbau, Elektroindustrie oder Medizintechnik, alle bauen die Intelligenz ihrer Produkte aus, wofür sie immer mehr Sensoren und Messtechnik benötigen. „Die Sensorik für chemische und photonische Größen macht derzeit eine spannende Entwicklung durch. Bei Erreichen technologischer Reife führen beschleunigte technologische Fortschritte schneller zu vermehrten Einsatzmöglichkeiten und mehr Nachfrage. Diese wiederum stimuliert weitere technische Entwicklungen. Die erhöhen die Einsatzmöglichkeiten und stimulieren die Nachfrage, daraus ergibt sich eine hohe Marktdynamik, die wir derzeit bei optischen und chemischen Sensoren beobachten“, weiß Simmons über die derzeitigen Trends in der Sensorik zu berichten.

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