AMB 2018 geht den digitalen Weg

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Aktuelle Studien belegen: Deutsche Unternehmen sehen ein gesteigertes Potenzial in der Digitalisierung. Die befragten Entscheider sind optimistisch, dass sie mit Industrie 4.0 höhere Umsätze bei niedrigeren Kosten erreichen können. Die befragten Firmen erwarten innerhalb von drei Jahren durchschnittlich mehr als 10 Prozent Umsatzwachstum und Kostenersparnis, insbesondere durch eine erhöhte Produktivität der Mitarbeiter und eine Effizienzsteigerung der Maschinen.

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Aktuelle Studien belegen: Deutsche Unternehmen sehen ein gesteigertes Potenzial in der Digitalisierung. Die befragten Entscheider sind optimistisch, dass sie mit Industrie 4.0 höhere Umsätze bei niedrigeren Kosten erreichen können. Die befragten Firmen erwarten innerhalb von drei Jahren durchschnittlich mehr als 10 Prozent Umsatzwachstum und Kostenersparnis, insbesondere durch eine erhöhte Produktivität der Mitarbeiter und eine Effizienzsteigerung der Maschinen.

„Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland gehört zu den stärksten Industrien national, aber auch im internationalen Vergleich. Diese Position gilt es zu stärken und weiter auszubauen. Das kann nur durch einen Vorsprung bei der Digitalisierung im Zuge von Industrie 4.0 gelingen. Mit der AMB Sonderschau Digital Way wollen wir dieses Thema noch stärker in den Fokus der Zerspanungsbranche rücken und dem hohen Informationsbedarf Rechnung tragen“, ergänzt Kromer von Baerle

Digitale Wege aufzeigen

Die AMB 2018 hat es sich zur Aufgabe gemacht, Plattform für Anbieter und Anwender zu sein und digitale Wege aufzuzeigen. „Die AMB unterstreicht mit diesem neuen Format ihre Position als Leitmesse der metallverarbeitenden Industrie. Alle sprechen von der Digitalisierung – mit dem Digital Way wollen wir zeigen, wie Geschäfts- und Produktions-Prozesse ganz konkret optimiert werden können und welche digitalen Geschäftsmodelle es gibt“, erläutert Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart.

Neben einer hochkarätigen Expertenkonferenz, die in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V. (VDMA) Fachverband Software und Digitalisierung entwickelt wird und einer ergänzenden Begleitausstellung, demonstrieren interaktive Show Cases das Zusammenspiel vernetzter Abläufe in Unternehmen und beschreiben deren Mehrwert. In der Begleitausstellung präsentieren sich Hersteller von Softwarelösungen im Bereich digitaler Geschäftsmodelle, digitaler Produktion, digitaler Produktentwicklung, digitalem Service & Kundendienst, Softwareentwicklung sowie Dienstleister und Hersteller von Hardware. Zusätzliche Möglichkeiten des Matchmaking zwischen Ausstellern des Digital Way, Besuchern und Ausstellern der AMB sowie den Konferenzteilnehmern, bieten die verlängerten Öffnungszeiten des Digital Way am ersten Messetag mit einem zusätzlichen Networking-Event.

Die Digitalisierung der Prozesse

„Unternehmen wollen wissen, wie Industrie 4.0 und die Digitalisierung von Prozessen umgesetzt werden können. Welche Anbieter haben bereits erfolgreich Projekte realisiert? Welche Anwendungen bzw. Modelle gibt es und welche sind für das jeweilige Unternehmen relevant? Mit dem Digital Way zur AMB 2018 bringen wir lösungsorientierte Angebote und Nachfrage zusammen“, erklärt Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart. Darüber hinaus geht die Messe Stuttgart selbst neue Wege: Ab sofort sind Ausstellungsflächen online buchbar auf www.amb-messe.de/digitalway und zur AMB 2018 sind sogenannte Digital Handshakes und Livestreamings ausgewählter Konferenzthemen geplant.

„Das größte Rationalisierungspotenzial in der Produktion liegt mit Sicherheit im Bereich der Digitalisierung“, erklärt Dr. Reinhold Walz, Geschäftsführer der GEWATEC GmbH & Co. KG. „Mit der GEWATEC web-Factory auf der AMB machen wir für den Besucher einen vollständig automatisierten Produktionsprozess nach Industrie 4.0 Kriterien erlebbar. Vom iPhone des Besuchers aus wird die komplette Prozesskette mit kaufmännischen und technischen Arbeitsprozessen ausgelöst. Von der Kalkulation, Bestätigung, Lieferschein und Rechnung, über Generierung eines Fertigungs- bzw. Prüfauftrags, der Auswahl geeigneter und freier Maschinen bis hin zur Qualitätssicherung und dem Versand laufen alle Prozesse vollautomatisch ab“, erläutert Walz.

Vorurteile halten sich hartnäckig

Thomas Hösle, Geschäftsführer der Elabo GmbH – ein Tochterunternehmen der euromicron Gruppe ergänzt: „Hartnäckig halten sich Vorurteile, dass Standards für die Digitalisierung fehlen, die Kosten für die Umsetzung zu hoch sind und die notwendige Manpower insbesondere in kleinen Mittelstandsunternehmen nicht verfügbar ist. Diese gilt es jetzt auszuräumen und diesen Trend nicht zu verschlafen, denn wer zu spät kommt, den bestraft der Markt“. Elabo sowohl als Anbieter als auch als Anwender von digitalen Lösungen mit einem starken Praxisbezug weiß, worauf es Mittelstandsunternehmen jetzt ankommt.

„Wir konzentrieren uns vor allem auf die Mitarbeiter und die Abläufe in der Produktion mit kleinen Seriengrößen und hoher Variantenvielzahl. Dank unserer „bdU-Lösung“ (bedarfsgerechte digitalisierte Unterstützung) geben wir eine perfekte Antwort auf die Schlüsselfrage: Was benötigt der Mitarbeiter in der Produktion, damit er seine täglichen Aufgaben erledigen kann“, so Hösle weiter. Die AMB versteht er dabei als optimale Plattform. Losgelöst von der operativen Alltags-Hektik, haben Besucher die Chance, sich mit konkreten Digitalisierungs-Anwendungen der Aussteller zu beschäftigen und mit den Anbietern in einen Dialog zu treten. Elabo steht dabei „als Reisebegleiter durch den Digitalisierungs-Dschungel bereit“.

Was der VDMA dazu sagt

Prof. Claus Oetter, stellvertretender Geschäftsführer des Fachverbands Software und Digitalisierung des VDMA begründet die Zusammenarbeit bei der AMB Sonderschau Digital Way wie folgt: „Die Synergie zwischen IT und Software-Industrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau macht die Innovation in der Digitalisierung erst aus. Erst durch die Industrie entstehen für Produzenten und Kunden nutzbringende neue Produkte in der digitalisierten Welt“.

Oetter ergänzt: „Die Digitalisierung ermöglicht ganz neue Lösungen sowie Geschäftsmodelle für zukünftige Produkte sowie Dienstleistungen in der Industrie. Ob es nun Themen wie die Usability bzw. User Experience sind oder der digitale Zwilling für Simulation und Inbetriebnahme oder gar die Thematik Machine Learning zum Optimieren von Bearbeitungsabläufen und Instandhaltung. Das Themenspektrum ist riesig und hilft ganz nebenbei die Kundenbindung zu erhöhen“. Der VDMA informiert vor Ort über seine zahlreichen Aktivitäten und führt neue Technologien live in einem Demonstrator vor. In einer exklusive Konferenz rund um die Digitalisierung in der Produktion werden diese Themen weiter vertieft.

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