AMD übernimmt Grafikchip- und Chipsatzhersteller ATI

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Die Übernahme von ATI durch AMD im Wert von 5,4 Millarden Dollar soll künftig mehr Wachstum, Innovation und Produktauswahl generieren. AMD gab heute Pläne zur Übernahme von ATI Technologies Inc. für rund $ 5,4 Mrd. bekannt. Durch die Übernahme von ATI durch AMD entsteht ein so genanntes Processing Powerhouse, das AMDs technologische Führungsposition bei Mikroprozessoren mit ATIs Stärken bei Grafikprodukten, Chipsätzen und Consumer Electronics bündelt. Als Resultat entsteht ein neues, noch leistungsfähigeres Unternehmen, das Wachstum, Innovation und die Produktauswahl für seine Kunden, speziell im Markt für Unternehmenskunden, im Bereich Mobile Computing sowie im rasch wachsenden Markt für Consumer Electronics, zielstrebig vorantreiben kann. Durch die Kombination von Technologien, Mitarbeitern und sich ergänzenden Stärken plant AMD, bereits 2007 kundenorientierte Plattformen anzubieten, von denen Kunden profitieren, die bei der Entwicklung differenzierter Lösungen mit dem neuen Unternehmen zusammenarbeiten möchten.

Das, durch die Übernahme von ATI entstehende Unternehmen soll Innovationen liefern, die den steigenden Bedarf an Lösungen mit noch höherer Integrationsdichte als bisher erfüllen und sich für wichtige Marktsegmente eignen. Zugleich kann das neue Unternehmen weiterhin die besten Produkte ihrer Klasse entwickeln, die es Kunden ermöglichen, genau jene Kombination von Technologien auszuwählen, die ihre Anforderungen optimal erfüllen.

Im Rahmen der Transaktion wird AMD alle Aktien von ATI erwerben, die sich am 21. Juli 2006 im Handel befanden, und dafür 4,2 Millarden Dollar in bar sowie 57 Millionen AMD-Aktien bezahlen. Ausgehend vom Schlusskurs der AMD-Aktien am 21. Juli 2006 in Höhe von 18,26 Dollar ergäbe sich für die im Handel befindlichen Aktien von ATI ein Gegenwert von 20,47 Dollar pro Aktie. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus 16,40 Dollar in bar und 0,2229 im Handel befindlicher AMD-Aktien.

Voraussichtlich wird AMD die Barmittel für die Transaktion mit einer Kombination aus Kassenbestand und neuen Verbindlichkeiten finanzieren. So hat AMD von Morgan Stanley Senior Funding Inc. bereits die Zusage für ein Darlehen in Höhe von 2,5 Millarden Dollar erthalten, das zusammen mit vorhandenen Barmitteln, geldnahen Vermögenswerten und kurzfristigen Anlagen in Höhe von rund 3,0 Millarden Dollar die komplette Finanzierung der Transaktion ermöglicht.

AMD geht davon aus, dass sich die Transaktion auf das Geschäftsergebnis des Unternehmens für 2007 leicht auswirkt und 2008 voll zum Tragen kommt, indem AMD modernste Plattformlösungen mit höherer Integrationsdichte als bisher anbieten kann und so seine Position in den Bereichen Commercial Clients, Mobile Computing, Gaming, Multimedia und Emerging Markets weiter ausbaut. AMD rechnet außerdem damit, dass die Betriebsausgaben für das neue Unternehmen bis Ende 2007 um etwa 75 Millionen Dollar sinken.

Für beide Unternehmen und für die letzten vier Quartale beziffert AMD den konsolidierten Umsatz mit insgesamt 7,3 Millarden Dollar und die Anzahl der Mitarbeiter mit etwa 15.000. Mit Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, wird das Unternehmen seine Verkaufs-, Design- und Fertigungszentren weltweit weiter betreiben sowie Geschäftszentren im Silicon Valley, in Austin, Texas, und Markham, Ontario, unterhalten. AMDs derzeitiges Managementteam wird um Dave Orton, ATIs Präsident und CEO, erweitert. Orton wird Executive Vice President der ATI Business Division und berichtet an das AMD Office des CEO mit Hector Ruiz, Chairman und CEO, und Dirk Meyer, Präsident und Chief Operating Officer, an der Spitze. Nach erfolgter Transaktion und im Rahmen des Übernahmeabkommens werden zusätzlich zwei ATI-Direktoren in AMDs Board of Directors aufgenommen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.amd.com

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