18.08.2021 – Kategorie: Maschinenbau

Antrieb, Controller, Software: Servopressen-System für smarte Fertigung

Servopressen-System auf der Motek 2021Quelle: Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG
Tox Pressotechnik stellt auf der Motek vom 5. bis 8. Oktober 2021 unter anderem das neue Servopressen-System Tox-ElectricDrive Core vor.
  • Tox Pressotechnik zeigt auf der Motek (5. bis 8. Oktober 2021, Stuttgart), warum sein neues Servopressen-System in eine smarte Fertigung passt und wie das Update der hauseigenen Software den Betrieb der ElectricPowerDrive-Antriebe vereinfacht.
  • Neben Live-Vorführungen erhalten Fachbesucher in Halle 3, Stand 3413 einen Einblick in die Praxis des E-Clinchens – einem Prozess speziell für das Fügen stromführender Bauteile.

80 Quadratmeter voller Neuheiten für das Fügen, Pressen und Stanzen – der diesjährige Motek-Auftritt von Tox Pressotechnik ist geprägt von Lösung für die vernetzte Fertigung. Neben weiteren Komponenten gehört dazu das neue Servopressen-System Tox-ElectricDrive Core. Dahinter verbirgt sich eine Kombination aus Antrieb, Controller und Software, die noch mehr kann als ihr Vorgänger: Das Plug-and-play-fähige-System ist durch den Feldbus schneller integriert, sammelt Daten und erfüllt damit die Voraussetzungen für Predictive Maintenance. Zudem soll seine schlanke Steuerungsarchitektur Kosten sparen.

Servopressen-System: Kombination aus Antrieb, Controller und Software

Herzstück des Systems ist das Tox-PowerModule Core. Es ist Servoumrichter und zentrale Intelligenz der Antriebssteuerung in einem und besitzt eine Feldbusschnittstelle, über die es mit der übergeordneten Steuerung kommuniziert. Bedient wird das System vom Anwender über die neu aufgesetzte Software HMI 3.1. Sie vereint die Parametrierung, Bedienung, Prozessüberwachung, Diagnose und Auswertung sowie das Qualitätsdatenmanagement. Der Anwender entscheidet, ob er die Software auf dem eigenen PC oder auf einem der neuen Tox-HMI-Panels installiert. Diese sind in drei Größen – 10,1, 13,3 und 21,5 Zoll – erhältlich und werden ebenfalls auf der Motek ausgestellt.

Die Lösung tauscht Daten mit der EdgeUnit aus – einer kleinen Box, die direkt auf dem Servoantrieb montiert ist. Sie sammelt alle Sensordaten und gibt diese gebündelt an das Tox-PowerModule Core weiter. Der Anbieter bezeichnet sie daher als dezentrale Intelligenz. Wie genau das Zusammenspiel aus Software und Antrieb funktioniert, präsentiert Tox Pressotechnik in Kombination mit dem schnellen ElectricPowerDrive EXe-F live auf dem Messestand. Ebenfalls in Betrieb zu sehen: eine EcoLine-Presse mit elektrischem Antrieb und der neuen Software HMI 3.1.

Verbindung stromführender Teile durch E-Clinchen

Ein Thema, dem im Zuge der Elektrifizierung des Antriebsstrangs im Automobil immer mehr Bedeutung zukommt, ist die Verbindung stromführender Teile. Tox Pressotechnik hat dafür seine auch im Automobilbau schon lange bewährte Fügetechnologie spezifiziert und zeigt, wie das E-Clinchen dauerhaft leitende Verbindungen zum Beispiel bei Stromschienen in Batteriemodulen ermöglicht. Diese Technologie besitzt klare Pluspunkte gegenüber dem Schweißen oder Schrauben – welche, erklären die Experten vor Ort.

Für Anwender, die die Vorteile der pneumohydraulischen Antriebe schätzen, hat Tox Pressotechnik auch seine Kraftpakete im Messegepäck. Sie sind robust, energiesparend und erzeugen Kräfte von bis zu 2’000 Kilonewton. Neue Steuerungs- und Prozessüberwachungskomponenten komplettieren den Messeauftritt.

Tox Pressotechnik auf der Motek 2021: Halle 3, Stand 3413

Bild oben: Mit dem neuen Tox-ElectricDrive Core ist der Servopressen-System von Tox Pressotechnik bereit für die smarte Fertigung. Bild: Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG

Weitere Informationen: https://www.tox-pressotechnik.com/

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