Arbeitskreis Bauinformatik definiert Lehrinhalte für BIM

Die Einführung von digitalen Arbeitsmethoden oder kurz BIM (Building Information Modeling) ist eine große Chance und Herausforderung für die deutsche Bauwirtschaft, um zum einen international wettbewerbsfähig zu bleiben und zum anderen Großprojekte erfolgreich abzuwickeln (siehe auch Reformkommission Bau von Großprojekten, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, http://www.bmvi.de/Grossprojekte).
 
Die Mitglieder des Arbeitskreises für Bauinformatik (German Association of Computing in Civil Engineering) forschen und lehren auf dem Gebiet des Building Information Modeling schon seit über 25 Jahren. Ihre Forschungsergebnisse sind wesentliche Grundlage der heutigen BIM-Methodik und wurden schon sehr früh in die universitäre Lehre aufgenommen. In den letzten Jahren wurde die BIM-Methodik erweitert und es entstanden neue Prozesse, Rollen sowie Anforderungen in den Unternehmen, die auch im Rahmen der Lehre zu adressieren sind.
 
Die Mitglieder des Arbeitskreises für Bauinformatik haben daher im April 2015 wichtige Lehrinhalte zur Ausbildung von Kompetenzen im Bereich des Building Information Modeling definiert, die an den Universitäten in den Studiengängen des Bauwesens im Fachgebiet Bauinformatik gelehrt werden sollten. Ziel der universitären Ausbildung ist die Vermittlung von methodischen Kenntnissen, welche die Absolventen in die Lage versetzen, BIM-Prozesse in Unternehmen und öffentlichen Institutionen einzuführen, zu gestalten, zu überwachen und weiterzuentwickeln. Hierfür ist ein vertieftes Verständnis der zugrundeliegenden Methoden und Technologien unabdingbar.
 
Weitere Informationen zum Arbeitskreis Bauinformatik, zu aktuellen Forschungsschwerpunkten und zu den BIM-Lehrinhalten sind unter http://www.gacce.de verfügbar.
 

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