Architektur: Müll wird zu Strom und Fernwärme – Amager Bakke

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Um das ehrgeizige Ziel und die visionäre Konstruktion der „Abfallenergiezentrale“ zu realisieren sind rund 30‘000 m³ Beton notwendig, die alle komplett mit PASCHAL-Schalung geformt werden. Ende April 2014 waren 4‘500 m² Mietschalung des Systems LOGO von PASCHAL Danmark A/S für den reibungslosen Bauablauf bereitgestellt.

Bis 2025 klimaneutral

Kopenhagen hat das Ziel bis 2025 klimaneutral zu werden. Damit das Ziel in greifbare Nähe rückt, wird künftig Müll zu Strom und Fernwärme umgewandelt. Die Müllverbrennungsanlage soll ab 2017 den gesamten Abfall der Stadtbevölkerung verwerten und gleichzeitig Strom und Fernwärme für bis zu 150‘000 Haushalte produzieren. Gleichzeitig soll das Bewusstsein der Bewohner für Umweltschutz und Ressourcenschonung gestärkt werden. Daher wird das Amager Bakke das anfallende CO2 nicht kontinuierlich ausstoßen, sondern jeweils eine Tonne in Form eines sichtbaren Rauchrings auslassen.

Dreifacher Nutzen

Amager Bakke ist als modernstes und umweltfreundliche „Waste-to-Energy-Anlage“ geplant und soll der Kopenhagener Bevölkerung ergänzend als Freizeiteinrichtung dienen. Geplant ist, das Dach der Anlage so auszuführen, dass es ganzjährig als künstliche Skipiste genutzt werden kann. Mit 85 Meter Höhe wird die Anlage nach Fertigstellung einem künstlichen Berg ähneln und ergänzend zum Skifahren auch Klettersteige bereithalten.

Auf dem 12‘600 m² umfassenden Areal wird es ein Besucherzentrum geben in dem sich beispielsweise Schulklassen über die Funktionsweise der Müllnutzung als Energiequelle informieren können. Das Außengelände ist als Parkanlage geplant die zur Erholung als auch für Sportaktivitäten der Bevölkerung zugänglich sein wird.

Massive Betonbasis

Zur Fundamentierung des Heizkraftwerkes wurden 2‘400 Bohrpfähle in den Boden getrieben und mit 35‘000 Kubikmetern Beton überdeckt. Die konstruktiven Bauteile für den Ofen, die Silos, die Treppentürme, die Erschließungswege werden aus Stahlbeton erstellt. Der obere Gebäudeteil wird vorrangig aus Stahl bestehen, um „Leichtigkeit“ zu vermitteln.

Die Mengen der benötigten Materialien werden anhand von BIM-Modell-Daten ermittelt und während der Bauausführung koordiniert und überwacht. PASCHAL Danmark A/S erarbeitet in enger Abstimmung mit dem ausführenden Bauunternehmen, der NCC, bauabschnittsweise die kompletten Schalungspläne.

Bis zum Abschluss der Betonarbeiten werden es nach Schätzung von Helle Søbroe, Projektingenieurin bei PASCHAL Danmark A/S, 200 Pläne werden. In wöchentlichen Besprechungen werden die Schalungs- und Betonierabschnitte miteinander abgestimmt.

Projekttafel:

  • Auftraggeber: ARC

  • Architekturbüro Bjarke Ingels BIG- Gruppe

  • Bauunternehmer: NCC Kopenhagen

  • 30‘000 m³ Beton

  • 6‘000‘000 kg Betonstahl

  • Grundstücksfläche 12‘600 m², Flächen aller Ebenen 28‘000m²

  • Inbetriebnahme des Kraftwerks: Frühjahr 2017

Bild: Ende April 2014 waren 4’500 m² Mietschalung von PASCHAL Danmark A/S für den reibungslosen Bauablauf bereitgestellt.

 

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