Architektur: Von Experimentalbauten zum »Emerging City Lab Addis Ababa«

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Das »Emerging City Lab Addis Ababa« soll als gemeinsame Forschungseinrichtung von Bauhaus-Universität Weimar und Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction and City Development (EiABC) die Idee der Experimentalbauten weiterführen, die in den vergangenen fünf Jahren im Rahmen einer Forschungs- und Ausbildungskooperation in der äthiopischen Hauptstadt realisiert wurden.
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Die Bauhaus-Universität Weimar und das Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction and City Development (EiABC) an der »Addis Ababa University« werden in Zukunft noch stärker kooperieren. Beide Partner haben Anfang Juli 2015 eine Vereinbarung unterzeichnet, um ein gemeinsames Forschungsinstitut aufzubauen. Das »Emerging City Lab Addis Ababa« soll als gemeinsame Forschungseinrichtung die Idee der Experimentalbauten weiterführen, die in den vergangenen fünf Jahren im Rahmen einer Forschungs- und Ausbildungskooperation in der äthiopischen Hauptstadt realisiert wurden. 

Prof. Dirk Donath, Professor für Informatik in der Architektur an der Fakultät Architektur und Urbanistik, wird in den kommenden drei Jahren den Aufbau des »Emerging City Lab Addis Ababa« koordinieren: »Weimar und Addis Abeba kooperieren seit vielen Jahren in den Themen Architektur, Baukonstruktion und städtischer Planung. Die Ergebnisse des experimentellen Arbeitens waren vor allem auf die Optimierung von Bautypologien und Baukonstruktionen bezogen. Künftig wird das Forschungslabor urbane, soziale, baukonstruktive, technische und infrastrukturelle Aspekte einbinden. Die Kooperation mit unserer Partnerhochschule steht damit auf einer breiten, interdisziplinären Basis. Kern ist gemeinsame Forschung mit integrierter Ausbildung im Master- und Doktorandenstudium. Hinzu kommen dann der Austausch von Studierenden, Lehrenden und Doktoranden, Exkursionen und Industriekooperationen.«

An dem Vorhaben sind drei Institute an zwei Fakultäten der Bauhaus-Universität Weimar beteiligt: das Bauhaus-Institut für experimentelle Architektur (bauhaus.ifex, Fakultät Architektur und Urbanistik), das Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is, Fakultät Bauingenieurwesen) sowie das Institut für Europäische Urbanistik (IfEU, Fakultät Architektur und Urbanistik).

Hintergrund zu den Experimentalbauten

Von 2012 bis 2015 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Projekt »Welcome to Africa« die Zusammenarbeit zwischen Bauhaus-Universität Weimar, Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction & City Development (EiABC), Äthiopien, und Juba University, Südsudan, mit insgesamt 300’000 Euro gefördert.

Entwickelt und erprobt wurden unter anderem innovative und ressourcenschonende Konstruktionsmethoden, die exemplarisch zu drei Bauten für unterschiedliche Nutzungsszenarien und Bauprojekte in der stark wachsenden Metropole Addis Abeba geführt haben: »Sustainable Emerging City Unit« (SECU), »Sustainable Incremental City Unit« (SICU) und »Mobile automated contemporary Unit« (MACU).

 

Bild: Der Experimentalbau SICU (»Sustainable Incremental City Unit«) wurde 2014 mit dem »Regional Holcim Award 2014 Africa Middle East« ausgezeichnet. (Quelle: Bauhaus-Universität Weimar/EiABC Addis Ababa)

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