Autodesk Digital Prototyping Forum in Fulda war erfolgreich

Am 15. und 16. Oktober fand in Fulda das Autodesk Digital Prototyping Forum statt. Autodesk vermittelte dort den über 900 Teilnehmern, wie Digital Prototyping die Produktentwicklung beschleunigt und verbessert.

Die Autodesk-Anwenderkonferenz in Fulda richtete sich an Entscheider und Konstruktionsleiter im CAD- und PDM-Umfeld sowie an Konstrukteure und Ingenieure, die bereits mit Autodesk-Lösungen arbeiten. Am ersten Tag stand die Digital Prototyping Strategie im Vordergrund. Dr. Andrew Anagnost, Vice President für den Bereich CAD/CAE bei Autodesk, zeigte den Teilnehmern die Vorteile von Digital Prototyping für ihre Unternehmen auf. Demnach ist die durchgängige digitale Produktentwicklung mehr als nur die Konstruktion eines 3D-Modells: Die Lösungen von Autodesk wie Autodesk Inventor, Autodesk Productstream, Autodesk AliasStudio und Autodesk Showcase ermöglichen es Ingenieuren, 3D-Modelle von zukünftigen Produkten virtuell auf seine Funktionalität hin zu überprüfen. Zum Beispiel können dynamische Simulationen sowie Spannungs- und Belastungsanalysen am digitalen Prototyp durchgeführt werden. Das reduziert den Bedarf an physischen Prototypen, was zu Kostenersparnissen und einer schnelleren Marktreife von Produkten führt. Dr. Anagnost verdeutlichte in seinem Vortrag, dass momentan nur 20 Prozent der Industrie diese Möglichkeiten nutzen und vor allem im Mittelstand und im Maschinenbau noch Nachholbedarf besteht. Autodesk hat das Ziel, die digitale Produktentwicklung für kleine und mittlere Firmen bezahlbar zu machen, ohne auf die Ausbaufähigkeit und Skalierbarkeit zu verzichten, die für große Unternehmen erforderlich sind. Ziel ist es, Digital Prototyping zu "demokratisieren", damit alle Unternehmen diese Technologien nutzen können. Die Lösungen von Autodesk sind deshalb noch intuitiver zu bedienen und viele Schritte wurden weitestgehend automatisiert, damit Ingenieuren mehr Zeit für den kreativen Entwicklungsprozess zur Verfügung steht und sich die Entwicklungszeiten verkürzen.

Der zweiten Tag des Digital Prototyping Forums stand im Zeichen der Anwender. In mehr als 35 Vorträgen gaben Autodesk-Experten einen Überblick über die neuen Funktionalitäten der aktuellen Versionen von Autodesk Inventor, Productstream, AliasStudio sowie Showcase. Zudem zeigten sie Tipps und Tricks, zum Beispiel für die Dynamische Simulation, FEM-Berechnung oder die Konstruktion von Blechteilen, die die Arbeit der Konstrukteure erleichtern und die Produktivität steigern. Des Weiteren gaben zwölf verschiedene Unternehmen wie Siemens VAI, Suzlon Windkraft oder Passavant-Geiger Einblicke, wie sie Digital Prototyping in ihrer Produktentwicklung einsetzen.

Dazu Wolfgang Lynen, Industry Marketing Manager Manufacturing bei Autodesk: "Das Ziel der Veranstaltung war es, unseren Kunden aufzuzeigen, was heute bereits durch Digital Prototyping möglich ist und wie sie durch den Einsatz modernster Technologie noch produktiver werden und damit am Markt erfolgreicher sind. Zudem haben wir mit dem Forum einen geeigneten Rahmen für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch geschaffen, der für viele Anwender von unschätzbarem Wert ist."

Einen Blick in die Zukunft gab der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx. Er bestätigte, dass in Zukunft die Simulation von komplexen Systemen in allen Bereichen unserer Gesellschaft weiterhin zunehmen wird. Aufgrund von immer höheren Anforderungen der Kunden an die Produkte und ständig knapper werdenden Ressourcen sollte auch die Mechanik- und Maschinenbau-Branche diese Methoden annehmen, um weiterhin produktiv arbeiten zu können.

Weitere Informationen: www.autodesk.de


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