Autodesk-Studie bestätigt: Building Information Modeling gewinnt in Europa weiterhin an Schwung

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Entscheidungsträger aus der Bauindustrie sind einhellig der Meinung, dass BIM bis 2013 in zahlreichen Unternehmen eingesetzt wird.

Die Ergebnisse der Autodesk-Studie, für die im Rahmen der BIM Conference 2010 Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen und Bauträger in ganz Europa befragt wurden, bestätigen bemerkenswerte Fortschritte beim Einsatz von Building Information Modeling (BIM) und prognostizieren, dass die überwiegende Mehrheit der europäischen Unternehmen bis zum Jahr 2013 mit dieser Methode arbeiten wird.

Über 100 Teilnehmer wurden im Rahmen der Autodesk BIM Conference in London, München und Mailand Ende 2010 interviewt. Das Ergebnis: 60 Prozent der Befragten in Großbritannien, 57 Prozent in Deutschland und 55 Prozent in Italien setzen BIM bereits ein. 82 Prozent der Briten, 85 Prozent der Deutschen und 42 Prozent der Italiener, die die Methode noch nicht verwenden, wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre auf BIM umsteigen.

BIM ist ein integrierter Prozess, mit dem Architekten, Ingenieure sowie Bauunternehmen und Bauherren die Schlüsselmerkmale eines Projekts hinsichtlich der wichtigsten physikalischen und funktionalen Eigenschaften vor Baubeginn detailliert digital analysieren und simulieren können. Mit Hilfe abgestimmter, zuverlässiger Informationen während des gesamten Prozesses lassen sich innovative Projekte detailliert planen, das Aussehen des geplanten Bauprojekts exakt visualisieren und reale Faktoren wie Kosten, Planungsabläufe und Umwelteinflüsse besser nachvollziehen.

Die Mehrheit der Studienteilnehmer ist der Meinung, dass die Weltwirtschaftskrise der Baubranche als Katalysator diente (70 Prozent in Großbritannien sowie jeweils 51 Prozent in Italien und Deutschland).

"Es sind mehrere Gründe denkbar, warum die Befragten aus Großbritannien BIM entschlossener einsetzen, zum Beispiel spielt hier der Immobilienmarkt eine zentrale Rolle für die Wirtschaft des Landes und wirkt sich auf die gesamte Branche aus", sagt Pete Baxter, Senior Director von Autodesk. "Die Studienteilnehmer in allen drei untersuchten Ländern sind einstimmig der Auffassung, dass BIM eine natürliche Entwicklung ist und aus dem Wunsch nach Abfallvermeidung und mehr Effizienz sowie der Notwendigkeit von nachhaltigem Planen resultiert."

Als den größten Vorteil von BIM sehen die Befragten in Großbritannien und Deutschland die Verbesserung der Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten, während man es in Italien besonders schätzt, dass Änderungen auch in späten Projektphasen durchgeführt werden können. Als größtes Hindernis für den Einsatz von BIM nannten alle drei Länder die Abneigung mancher gegen Veränderungen. Die Kosten sind für 28 Prozent der Befragten in Deutschland, 12,3 Prozent in Großbritannien und 18 Prozent in Italien eine Barriere.

Weitere Informationen unter: www.autodesk.de/bim und www.autodesk.co.uk/bimconference

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