Automation: Sicherheit für alle Dimensionen

Auf der SPS IPC Drives 2017 in Nürnberg (28. bis 30. 11.) zeigt Pilz, wie Mensch und Maschine dank dynamischer Sicherheitslösungen noch enger und damit produktiver sowie ergonomischer zusammenarbeiten können. Zu den Weltneuheiten gehören die Steuerung PSS67 PLC, die erste sichere SPS-Steuerung mit Schutzart IP67 sowie die Sicherheitsschaltmatte PSENmat mit Ortsdetektion.

Im Bereich Steuerungstechnik stellt Pilz auf der SPS IPC Drives mit PSS67 PLC die erste sichere SPS-Steuerung mit Schutzart IP67 vor. Durch die vollvergossene Modulelektronik ist diese Steuerung mechanisch besonders robust. Sie lässt sich direkt an der Maschine montieren und benötigt nur wenig Platz. Das reduziert den Verkabelungsaufwand gegenüber Schaltschrank-basierten Systemen deutlich und erhöht die Flexibilität bei der Umsetzung von modularen Anlagen-Architekturen.

Sicherheitsschaltmatte PSENmat mit Ortsdetektion

Auf der diesjährigen SPS IPC Drives stellt Pilz seine neue Sicherheitsschaltmatte PSENmat vor. Eine Weltneuheit ist die integrierte Ortsdetektion, die neue Maschinenbedienkonzepte ermöglicht. Der Werker kann beispielsweise über definierte und markierte Mattenbereiche die integrierte Schalterfunktionalität nutzen und freihändig arbeiten. PSENmat vereint in einem Sensor die sichere Flächenüberwachung mit der Bedienung von Maschinen und Anlagen. Die drucksensitiven Sensoren von PSENmat eignen sich besonders für raue Umgebungsbedingungen mit Blick auf Lichtverhältnisse, Verschmutzung, Abschattung.

Sicherheits-Laserscanner PSENscan für Sicherheit in 2D

Sicherheits-Laserscanner PSENscan ermöglichen eine zweidimensionale Flächenüberwachung. Sie sichern nicht nur den Zugang zum Gefahrenbereich ab, sondern auch den dahinterliegende Raum. Damit kann ein ungewolltes Wiederanlaufen verhindert werden, solange sich Personen im Gefahrenbereich befinden. Fahrerlose Transportsysteme (FTFS) lassen sich mit nur zwei Sicherheits-Laserscannern rundum absichern. Die 2D-Laserscanner erkennen Objekte im Fahrweg des Fahrzeugs und sorgen so für ein rechtzeitiges Abbremsen.

3D-Kamerasystem SafetyEye: Neue Generation

Mit dem sicheren 3D-Kamerasystem SafetyEye lassen sich die Arbeitsbereiche von Mensch und Roboter optisch überwachen – ohne den Zugang zur Applikation zu erschweren. Das Kamerasystem ist über der Applikation angebracht, so hat es den gesamten Applikationsbereich stets im Blick. Auf der Messe stellt Pilz die neueste Generation vor, die jetzt über einen Live-Video-Server verfügt. Damit lassen sich Warn- und Schutzräume auch „von remote“ anzeigen.

Mehr Produktivität und Ergonomie

Besucher des Pilz Messestands erleben, wie beispielsweise Mensch und Roboter dank dynamischer Sicherheitslösungen auch ohne Schutzzaun zusammenarbeiten können: Die Position des Menschen wird innerhalb einer Mensch-Roboter-Kollaboration über externe, nicht im Roboter integrierte 2D- und 3D-Sensorik von Pilz sicher erkannt. Je nach Anwendung sorgen unterschiedliche Technologien oder ihre Kombination für die Sicherheit.

„Um an Maschinen Sicherheit, Produktivität und Ergonomie vereinen zu können, darf Sicherheit nicht mehr nur punktuell wirken. Mit einem kompletten Angebot an Sensoren, die in der Lage sind, Flächen oder auch Räume zu überwachen, eröffnet Pilz neue Möglichkeiten für dynamische Sicherheitskonzepte. Mensch und Maschine können sich dann gefahrlos einen Arbeitsraum teilen“, erklärt Renate Pilz, Vorsitzende der Geschäftsführung, den Messe-Schwerpunkt des Unternehmens.

Industrie 4.0 zum Anfassen

Voraussetzung für eine flexible und smarte Produktion ist die intelligente Vernetzung autonomer Anlagen-Module. Mit der Pilz Smart Factory zeigt das Unternehmen auf der Messe, wie individualisierte Produkte zu Bedingungen der Massenproduktion schnell, flexibel und kosteneffizient hergestellt werden können. Vom Sensor über den Antrieb bis hin zur Steuerung stammen alle enthaltenen Komponenten von Pilz. Die Steuerungsaufgaben in der Pilz Smart Factory übernimmt dabei das Automatisierungssystem PSS 4000: Mit ihm lassen sich Steuerungsfunktionen für die gesamte Anlage zentral in einem Tool programmieren – und dann komfortabel auf die verschiedenen SPS-Steuerungen verteilen. Das spart Zeit und vermeidet Fehler.

Pilz stellt aus in Halle 9, Stand 370.

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