Automatisierung: Manufaktur optimiert Qualität von Räucherkerzen

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In der Räucherkerzenmanufaktur von Jürgen Huß werden in dritter Generation Räucherkerzen hergestellt. Um die Qualität der Räucherkegel stetig zu verbessern, entwickelt der Inhaber sein Produkt immer weiter. Die jüngste Innovation dient der besonders einfachen und sicheren Handhabung – ein Loch im Boden für ein besonders gleichmäßiges Abbrennen und Positionieren der Kegel. Die Sondermaschine zur Kegelbearbeitung wird mit Technik von Siemens automatisiert. 

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In der Räucherkerzenmanufaktur von Jürgen Huß werden in dritter Generation Räucherkerzen hergestellt. Um die Qualität der Räucherkegel stetig zu verbessern, entwickelt der Inhaber sein Produkt immer weiter. Die jüngste Innovation dient der besonders einfachen und sicheren Handhabung – ein Loch im Boden für ein besonders gleichmäßiges Abbrennen und Positionieren der Kegel. Die Sondermaschine zur Kegelbearbeitung wird mit Technik von Siemens automatisiert. 

Es weihnachtet – man macht es sich abends gerne wieder zu Hause gemütlich, wenn es draußen kalt und dunkel wird. Für viele gehören zur heimischen und vorweihnachtlichen Gemütlichkeit Räucherkerzen ganz klar dazu. Auf die Herstellung von Räucherkerzen, die nach Weihrauch riechen, im Erzgebirge „Weihrichkarzl“ genannt, ist die dort ansässige Manufaktur von Jürgen Huß spezialisiert. In der J. Huß Räucherkerzenherstellung arbeitet man ständig an Verbesserungen – zuletzt an der Möglichkeit, die Räucherkerze zugunsten der Gebrauchseigenschaften am Boden mit einem kleinen Loch zu versehen. Die dafür vom Inhaber persönlich entwickelte Sondermaschine wird mit Technik von Siemens automatisiert.

Automatisierung aus einer Hand

Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die Kegelgeometrie beim Vereinzeln und Fördern zu beherrschen sowie die Karzl für das Bohren optimal zu positionieren. Das präzise Handling der Maschine übernimmt daher eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) Simatic S7, die über das TIA (Totally Integrated Automation) Portal engineert wird. Die Siemens-Steuerung bestimmt unter anderem den Abstand zwischen den Karzl untereinander und im Bezug zur Positionierung auf dem Bohrtisch. Auch die Bewegungsführung des Bohrtisches und der Bohreinheit selbst wird von einer Simatic gesteuert. Mit der dezentralen Peripherie Simatic ET 200SP TM Pulse werden die verwendeten Schrittmotoren angesteuert, die den Bohrtisch und die Transportbänder bewegen. Die ET 200SP DI und ET 200SP DQ verarbeiten die benötigten digitalen Ein- und Ausgangssignale und die Stromversorgung läuft über Sitop PSU (Power Supply Unit) 300S 20A. Als Industrie-Laptop verwendet Huß einen Simatic Field PG M4, der besonders robust ist und sich sehr gut für die Programmierung der Simatic-Komponenten im TIA Portal eignet.

Weitere Planungen

Huß ist von den Möglichkeiten der Siemens-Technik überzeugt, so dass er bereits über weitere Einsatzgebiete nachdenkt, um vor allem auch seinen Mitarbeitern künftig die Arbeit noch mehr zu erleichtern und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Denn schließlich, so resümiert der Räucherkerzenhersteller, „dient die Technik dem Menschen und nicht umgekehrt.“

Bild oben: Die im Erzgebirge traditionell nach Weihrauch duftenden Räucherkerzen nennt man dort auch liebevoll „Weihrichkarzl“.

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