Automotive-Leichtbau prägt 7. CONNECT! European Moldflow User Meeting

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Die Vorhersagegenauigkeit der Moldflow Spritzgieß-Simulation nimmt stetig zu. Weniger bekannt ist die starke Zunahme der Vorhersagemöglichkeit in vielen Bereichen der Sonderformen des Spritzgießens. Auf dem 7. CONNECT! European Moldflow User Meeting vom 21. bis zum 22. Juni 2016 in Frankfurt werden zahlreich neue Erkenntnisse und Verfahren aus Industrie und Forschung vorgestellt.
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Leichtbau im Bereich Automotive prägt das 7. CONNECT! European Moldflow User Meeting: Dass die Vorhersagegenauigkeit der Moldflow Spritzgieß-Simulation stetig zunimmt, ist ein bekannter Trend. Weniger bekannt ist die starke Zunahme der Vorhersagemöglichkeit in vielen Bereichen der Sonderformen des Spritzgießens. Auf dem 7. CONNECT! European Moldflow User Meeting vom 21. bis zum 22. Juni 2016 in Frankfurt werden zahlreich neue Erkenntnisse und Verfahren aus Industrie und Forschung vorgestellt.

Professor Chul Park vom Microcellular Plastics Manufacturing Laboratory (MPML) an der Universität von Toronto stellt drei Forschungsprojekte aus dem Bereich Schaumgießen vor: Visualisierung des Mechanismus der Blasenbildung und des Blasenwachstums in Nieder- und Hochdruck–Schaumspritzgießen, dann die Anwendung von Gasgegendruck und schließlich die Verwendung des Core-Back Verfahrens beim Schaumspritzgießen. Da einige der experimentellen Ergebnisse wie Blasenkeimbildung, Blasenwachstum und Core Back mit Autodesk Moldflow simuliert werden können, vergleicht er die Simulationsergebnisse mit den Auswertungen der Experimente und regt an, die Übereinstimmungen zu diskutieren.

Über einen neuen Ansatz bei der Entwicklung eines modularen Fertigungsverfahrens zur Herstellung von hybriden Sandwich-Strukturen berichten Dr. Stephan Günzel, Dr. Georg Gruber und Dr. Frank Meißen von der Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie mbH, Berlin. Das vom BMFT geförderte Forschungsprojekt befasst sich mit Fertigungs- und Recyclingstrategien von Faserverbundwerkstoffen aus teilweise rezykliertem Material. Kernpunkte des Vortrags sind die Modellbildung und die Methodenbeschreibung zur Kopplung der Spritzgießsimulation mit Moldflow und der Umformsimulation mit PAM-FORM mit anschließender Diskussion über die getroffenen Annahmen und der daraus resultierenden Grenzen.

Der Frage, wie die Vorteile einer integrativen Simulationsanalyse in Relation zum Aufwand für die Qualitätsoptimierung zu betrachten sind geht Dr. Jan Martin Kaiser, Robert Bosch GmbH, Renningen, nach. Am Beispiel eines Fixierungsbolzens für ein Fensterhebergehäuse aus kurzglasfaserverstärktem Kunststoff werden zunächst die prozessbedingten mikromechanischen Eigenschaften mittels Spritzgusssimulation und anschließender struktureller Finite-Elemente (FE-) Analyse ermittelt – in Kombination mit den entsprechenden mechanischen Materialparametern. Dann betrachtet Dr. Kaiser, wie unterschiedlicher Parametervariationen sich auf die finalen Struktursimulationsergebnisse auswirken und die unterschiedlichen Ergebnisse der integrativen Simulation mittels Vergleich von Kraft-Verschiebungs-Kurven eine Versagensbewertung ermöglichen

Weitere Themen sind: Restspannung und Verzug von Organoblechen, Validierung des Fließbildes und Gate Design bei Präzisionsmikrospritzguss, Lunkervorhersage seitens Moldflow in Übereinstimmung mit CT Messungen sowie neue Funktionen und Solvermerkmale AMI 2017 mit Ausblick auf aktuelle Entwicklungen.

 

 

Bild oben: In seinem Vortrag „Nature of Disruption“ erläutert Erwin Burth, Head of Simulation Sales EMEA, wie sich Moldflow auf die Veränderungen im Automotive Bereich einstellt.

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