Batterie für Elektro-Rennwagen mit Simulation optimiert

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Der Rennwagen ID.R von Volkswagen Motorsport hat den Rundenrekord für Elektrofahrzeuge auf der Nordschleife gebrochen. Simulationslösungen haben dafür gesorgt, dass die Batterie dem anspruchsvollen Kurs gewachsen war. 

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Der Rennwagen ID.R von Volkswagen Motorsport hat den Rundenrekord für Elektrofahrzeuge auf der Nordschleife gebrochen. Simulationslösungen haben dafür gesorgt, dass die Batterie dem anspruchsvollen Kurs gewachsen war.  Der Volkswagen Pilot Romain Dumas (F) fuhr in 6.05.336 Minuten ins Ziel. Dabei brachte er die durch Ansys-Simulationen optimierte Batterie des ID.R. an ihre Grenzen und demonstrierte ihre enorme elektrische Effizient auf der anspruchsvollen deutschen Rennstrecke. Mit dem Ziel den Rekord zu brechen, stand Volkswagen Motorsports bei der Entwicklung vor einer gewaltigen technischen Herausforderung. Die Nordschleife am Nürburgring gilt international als die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt. Die engen Kurven und steilen Steigungen des Kurses erfordern extreme Beschleunigung und Abbremsung. Dies führt zu starken Temperaturschwankungen, die die Batterie des ID.R. belasten und ein Temperaturgefälle verursachen könnten, das möglicherweise zum Abschalten geführt hätten. Eine weitere Herausforderung sind die sehr langen Vollgaspassagen, die zusätzlich hohe Anforderungen an das Batterie- und Temperaturmanagement stellen. Um diese Hindernisse zu überwinden, nutzten die Ingenieure von Volkswagen Motorsport Ansys Fluids. Damit wurden verschiedene neue Kühlsysteme der ID.R-Batterie getestet, um das aerodynamische Design des Fahrzeugs nicht zu beeinträchtigen. Die Ingenieure nutzten die Ansys-Technologie auch, um einen digitalen Zwilling zu entwickeln, der die Leistung des Fahrzeugs auf der Strecke virtuell simuliert. Dadurch war es möglich, zu demonstrieren, dass die Batterie auf dem anspruchsvollen Kurs leistungsfähig genug war, um den ID.R. ins Ziel zu bringen. Mit den Simulationslösungen von Ansys konnten die Ingenieure komplett auf den teuren und zeitaufwändigen Trial-and-Error-Testprozess mit einem physikalischen Prototyp verzichten.   Der neueste Rekord des ID.R folgt dem Rekordlauf des vergangenen Jahres beim Pikes Peak International Hill Climb. Schon bei diesem Rennen halfen Simulationslösungen von Ansys, den Titel des schnellsten Autos aller Zeiten auf der Strecke zu erringen. „Nach dem Rekord von Pikes Peak hat der ID.R. erneut die Kraft der Elektromobilität unter Beweis gestellt, indem er den Elektrozeitrekord auf der legendären Nürburgring Nordschleife gebrochen hat. Er gibt damit der Welt einen Einblick in das enorme Potenzial, das Elektroautos in Zukunft auf normalen Straßen bieten können“, sagte Sven Smeets, Direktor von Volkswagen Motorsport. „Ansys-Simulationen waren ausschlaggebend für die Verbesserung des Temperatur-Managements der Batterie im ID.R. Sie halfen dabei eine ausreichende Wärmeabfuhr und eine gleichmäßige Temperatur zu gewährleisten, ohne dabei die aerodynamische Leistung des Fahrzeugs zu beeinträchtigen.“ „Volkswagen ist einer der führenden Akteure in der E-Mobilität und der ID.R. hat mit seinem herausragenden Erfolg auf der Nordschleife des Nürburgrings einen neuen Meilenstein für Elektrofahrzeuge gesetzt“, sagte Shane Emswiler, Vice President und General Manager bei Ansys. „Volkswagen Motorsport hat mit Hilfe von Ansys-Simulationen die perfekte Balance zwischen der Kontrolle der Batterietemperatur und der Maximierung der aerodynamischen Leistung des ID.R. unter extrem schwierigen Fahrbedingungen erreicht.” Bild: Der vollelektrische Rennwagen ID.R von Volkswagen Motorsport bricht mit Simulationslösungen von Ansys den Zeitrekord am Nürburgring.
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