Bauwesen: Damit die Baugrube nicht zur Kostenfalle wird

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Der FARO Laser Scanner Focus3D X 330 ermöglicht die Massenermittlung von Baugruben mittels 3D-Daten. Mit exakten Maßen verschafft er Planungs- und Kalkulationssicherheit für Bauunternehmer und Planer.

Gerade in den letzten Jahren hat sich das Bauen enorm gewandelt. Bauabläufe werden immer komplexer und gleichzeitig schneller – unabhängig von der Größenordnung des Projektes. Die Verantwortung und das Risiko, insbesondere hinsichtlich der Kosten, tragen Bauunternehmer und Planer. Einen wesentlichen Kostenbestandteil stellen die Erdmassen dar, die für den Bau anfallen und bewegt werden. Bereits im Vorfeld müssen sie möglichst genau ermittelt werden, um bei der Preiskalkulation auf der sicheren Seite zu sein.

Ein Bereich, in dem bislang noch viele Unwägbarkeiten liegen, ist der Aushub von Baugruben und die Ermittlung der dabei zu bewegenden Massen. Die bisher gängigen Vermessungsmethoden basieren auf zweidimensionalen Aufnahmen und können sich den tatsächlichen Volumina nur annähern. Denn Erhebungen können dabei allenfalls punktuell gemessen werden. Gerade bei größeren Bauvorhaben wirken sich jedoch leichte Bodenwellen und kaum wahrnehmbare Erhebungen sofort in etlichen Kubikmetern zu bewegender Masse aus – und damit in deutlich höheren Kosten. 3D-Laserscanning mit modernen Geräten ist hier eine exakte und gleichzeitig komfortable Lösung. Bereits im Vorfeld lassen sich damit die tatsächlichen Volumina genau bestimmen. So kann eine Kostensicherheit erlangt werden, die mit anderen Methoden nicht oder nur schwer erreicht wird. Und die jüngste Gerätegeneration von Laserscannern, wie der FARO Laser Scanner Focus3D X 330, ist kompakt, robust und damit baustellentauglich. Lediglich fünf Kilogramm wiegen die Geräte, die sich zudem in wenigen Minuten auf einem Stativ aufstellen und einrichten lassen. Ihre Bedienung ist fast so einfach wie die von Smartphones.

Das Aufmaß mit den Geräten lässt sich extrem schnell erledigen. Ein 360°-Scan mit dem Focus3D X 330 dauert beispielsweise je nach geforderter Genauigkeit nur zwischen 2 und 15 Minuten. Gemessen wird mit rund einer Million Punkten pro Sekunde in einer Entfernung bis zu 330 Metern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Messmethoden liefert das 3D-Laserscanning immer ein hundertprozentiges dreidimensionales Abbild des aktuellen Ist-Zustandes. Die Einzelscans der Baugrube lassen sich mit Hilfe des integrierten GPS-Empfängers und der Scanverarbeitungssoftware SCENE von FARO nahezu automatisch zusammenfügen. Sie ist einfach zu bedienen und kann auch von Einsteigern schnell genutzt werden.

Für die weitere Verarbeitung der Scandaten können diese ganz einfach in zahlreiche gängige Softwarelösungen importiert werden — zum Beispiel in PointCab. In CAD-Software lässt sich ein präzises digitales 3D-Abbild des Grundstücks modellieren. Dieses kann mit den vorgegebenen Eck-Koordinaten und der Tiefe der künftigen Baugrube in Verbindung gesetzt werden. Da in den Daten jede noch so kleine Erhöhung und Vertiefung der Grundstücksoberfläche wiedergegeben wird, ist das zu erwartende Volumen schon vor dem Aushub höchst exakt ermittelbar.

Auch nach dem Aushub kann 3D-Laserscanning wieder von großem Nutzen sein. Denn die tatsächlichen Arbeiten und damit die Massenbewegung lassen sich genau kontrollieren. Dazu wird im 3D-Modell einfach die Differenz zwischen den Daten des Ur-Geländes und denen der ausgehobenen Grube bestimmt. Auf diese Weise ist eine Abrechnung möglich, die genau dem entspricht, was tatsächlich geleistet wurde.

3D-Laserscanning wird in der Baubranche immer stärker eingesetzt. Vor allem, wenn es um Bestandsbauten geht, von denen es keine oder nur veraltete Pläne gibt. Im Um- und Neubau sorgt die begleitende dreidimensionale Datenerfassung für eine Qualitätssicherung im Prozess – in regelmäßigen Intervallen auf der Baustelle eingesetzt, kann der jeweilige Ist-Zustand ermittelt und dokumentiert werden. So können etwa Ausführungsfehler frühzeitig aufgezeigt werden und, wie auch bei Aushubarbeiten, Abrechnungen überprüft werden.

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