Bauzeitenschutz auf großen Holz-Baustellen

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Ob öffentliches Gebäude, Mehrfamilienhaus oder Gewerbeobjekt – allmählich nimmt der Holzelementbau in Deutschland auch bei großen Bauvorhaben an Fahrt auf. Das heißt gleichzeitig, dass immer häufiger Holzbauelemente über längere Bauphasen hinweg vor Witterungseinflüssen und besonders vor Nässe geschützt werden müssen. 

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Ob öffentliches Gebäude, Mehrfamilienhaus oder Gewerbeobjekt – allmählich nimmt der Holzelementbau in Deutschland auch bei großen Bauvorhaben an Fahrt auf. Das heißt gleichzeitig, dass immer häufiger Holzbauelemente über längere Bauphasen hinweg vor Witterungseinflüssen und besonders vor Nässe geschützt werden müssen.

Lösen lässt sich das mit Solitex Adhero: Die selbstklebende Dichtbahn hält Fassaden- und Holzelementdecken trocken und kann ihre Vorzüge besonders bei Objekten ausspielen, für die Raumluftqualität zählt und provisorische Überdachungen oder Abplanungen als Bauzeitenschutz nicht infrage kommen.

Die Witterungsschutzbahn lässt sich zügig auf allen tragfähigen, standfesten Flächen verlegen und haftet vollflächig auf dem Untergrund. Daher kann Nässe sich unter der Bahn nicht weiter ausbreiten, sollte diese im Bauablauf beschädigt werden. Und wenn die Holzfeuchte doch einmal ansteigt, trocknet sie innerhalb kurzer Zeit wieder aus. Dafür sorgen die Diffusionsfähigkeit der Solitex Adhero sowie eine spezielle Funktionsmembran, die Feuchtigkeit aktiv abtransportiert. Die Konstruktion bleibt geschützt.

Mit gesünderer Alternative planen

Bahnen für den temporären Bauzeitenschutz verbleiben im fertig gestellten Gebäude. „Die oft eingesetzten Polymerbitumenbahnen haben den Nachteil, dass sie flüchtige Stoffe an die Raumluft abgeben können und damit Einfluss auf die Raumluftqualität nehmen. Dagegen ist die Solitex Adhero beim wohngesunden Bauen deutlich im Vorteil.“ So beschreibt Jens-Lüder Herms aus der pro clima Forschung und Entwicklung einen wichtigen Vorteil der Witterungsschutzbahn. Außerdem ist sie wesentlich dünner als Bitumenbahnen. So können die Wände des folgenden Geschosses direkt auf das geschützte Deckenelement gestellt werden, ohne dass Unebenheiten im Bereich von Überlappungen berücksichtigt werden müssen. Herms ergänzt: „Manchmal ist es die einzig sinnvolle Alternative, von Anfang an mit einer Bahn wie der Solitex Adhero zu planen. Zum Beispiel wenn eine Einhausung für ein großes Bauvorhaben zu teuer wäre oder aufgrund der Gebäudegeometrie gar nicht möglich ist.“

Sicher zu begehen und blendfrei

Nicht zuletzt profitieren die Handwerker vom Einsatz der Bahn, weil sie die Arbeit angenehmer und sicherer macht: Ihre Oberfläche bleibt auch bei nassem Wetter rutschfest und blendet nicht. Es gibt keine Stolperfallen, wie sie bei manchmal ebenfalls zur temporären Abdichtung benutzten, lose verlegten Folien und Bahnen vorkommen.

Feuchte- und Schlagregenschutz hinter Vormauerschalen

Auch auf Außenwänden ist sie zu Hause: Die Solitex Adhero lässt sich ebenfalls auf der Außenseite von Holzrahmenbauwänden hinter belüfteten Vormauerschalen einsetzen. Hier gibt die Holzschutznorm DIN 68800-2 für das Erreichen der Gebrauchsklasse 0 eine Bahn vor, die einen sd-Wert zwischen 0,3 und 1 m aufweist. Diese dient der Wandkonstruktion als Schutz vor Feuchtigkeit, die bei einer Schlagregenbeanspruchung der Vormauerschale in die Belüftungsschicht eindringen kann. Mit einem sd-Wert von mindestens 0,3 m bietet die Lösung einen ausreichenden Schutz vor dieser Feuchtebelastung und erlaubt gleichzeitig die in diesem Fall maximal mögliche Austrocknung aus dem Bauteil heraus.

Neben dem Einsatz als Witterungsschutz eignet sich die Solitex Adhero ebenso als Luftdichtungsbahn. Zum Einsatz kommt sie etwa auf der Außenseite von unverputztem Mauerwerk, Betonbauteilen mit Fugen oder eben Holzwerkstoffen.

Bild oben: Kein Durchnässen, keine Wasserflecken: Besonders vorgefertigte Holzrahmenbauelemente und Brettsperrholzdecken profitieren vom Witterungsschutz durch Solitex Adhero. Bild: MOLL pro clima

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