Best Practice Day: Entwicklungszeiten reduzieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Best Practice Day: Entwicklungszeiten reduzieren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Die Verkürzung der Entwicklungszeiten ist eines der wichtigsten Themen in den F&E-Abteilungen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Das Potenzial dazu ist enorm: Projektanalysen der Staufen AG zeigen, dass sich die Zeit von der Produktidee bis zur Markteinführung um die Hälfte verringern lässt.

Maschinen- und Anlagenbauer hinterfragen zunehmend Arbeitsweisen und Prozesse in ihren F&E-Abteilungen. Denn sie sind gezwungen, flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren und sich lokalen Märkten schneller anzupassen. Nicht mehr alles neu entwickeln, sondern auf erprobte Module zurückgreifen, lautet dabei das neue Credo. Erfolgsrezepte finden sich beispielsweise bei Toyota: Ein neuentwickeltes Auto der Japaner besteht heute schon zu etwa drei Vierteln aus bewährten Bauteilen laufender Produktion, die über Jahre hinweg in den verschiedensten Modellen verarbeitet werden. Folgen sie diesem Beispiel, haben Maschinen- und Anlagenbauer bereits einen wichtigen Meilenstein geschafft, ihre Entwicklungszeiten zu halbieren, so die Berechnungen der Fachleute.

„Auch kleinere und mittelständische Maschinen- und Anlagebauer haben erkannt, dass modular aufgebaute Produktstrukturen ebenso wie Plattformstrategien entscheidend für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg sind“, sagt Dr. Andreas Romberg, Senior Partner bei der Unternehmensberatung Staufen AG. „Strategien zur Modularisierung gehören aus diesem Grund zu den zentralen Themen in F&E-Abteilungen.“ Für die Konstrukteure bedeutet das, bei der Entwicklung ganz bewusst nicht jedes einzelne Rad neu zu erfinden. Produkte sollten von Anfang an modular aufgebaut werden. Dadurch werden die Unternehmen befähigt, schneller auf spezielle Kundenanforderungen zu reagieren und gleichzeitig Skaleneffekte zu erzielen.

„Bisher entwickeln die Ingenieure gerade in mittelständischen deutschen Unternehmen zu sehr aus dem Bauch heraus und unkoordiniert. Es fehlt die systematische Steuerung von der Idee bis zur Produkteinführung“, sagt F&E-Experte Romberg. So werden zwei Drittel der Neuentwicklungen später fertig als geplant. Dazu kommen fehlerhafte Ergebnisse, die den Kostenrahmen sprengen. Von 100 „offiziellen Produktideen“ schaffen nur sechs den Produkterfolg.

Auf dem Best Practice Day in Darmstadt werden weltweit führende Lean-Management-Experten am 04. und 05. Juni 2013 den aktuellen Forschungsstand zum Thema vorstellen und in den Praxis-Dialog treten. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: http://www.best-practice-day.com

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) können die Effizienz in Produktion und Logistik steigern. Dazu müssen sie jedoch leistungsstark, sicher und flexibel sein. Speziell für den Einsatz in FTS präsentierte ABM Greiffenberger auf der Logimat vom 19. bis 21. Februar eine Reihe von Getrieben, die besonders kompakt konstruiert sind und sich platzsparend verbauen lassen.

Mit dem halbzahnigen Igel-Fräser M4258 zum Eck- und Nutfräsen verbindet die Walter AG Vorteile des Fräskörpers mit denen der Wendeschneidplatten: Der modular aufgebaute Fräser besitzt ein auswechselbares Frontstück. Damit lässt sich genau der Teil des Werkzeugkörpers austauschen, der üblicherweise am schnellsten verschlissen wird: der Front- und Stirnbereich. Was das bringt…

Unter der DACH-Marke Modula arbeiten seit Kurzem vier Softwareanbieter aus den Bereichen ERP, MES und CAQ zusammen: Cimdata Software, Logis, Oxaion und Syncos. Mit der gemeinsamen Marke für den DACH-Raum wollen die Anbieter mittelständische Produktionsunternehmen bei der Umsetzung der digitalen Transformation unterstützen.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Hohe Leistung mit Direktantrieb

Integrierter Torque-Motor

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.