BIM-Einsatz: Großbritannien und die Niederlande an vorderster Front

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Studie: Großbritannien und die Niederlande stehen an der Spitze, was BIM-Wissen und -Anwendung betrifft: 56 Prozent der niederländischen Architekten setzen BIM schon ein. In Deutschland sieht das etwas anders aus.
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Großbritannien und die Niederlande sind  Vorreiter, geht es um das Wissen über BIM und dessen praktische Umsetzung. Die Architekten beider Länder entscheiden sich für BIM, weil sie durch den Markt und die Anforderungen der Kunden dazu bewegt wurden. Auch in Frankreich ist BIM seit einigen Jahren stark im Kommen, hauptsächlich wegen behördlicher Auflagen. Das sind einige Ergebnisse aus dem Bericht Q4 2015 European Architectural Barometer, einer vierteljährlichen Befragung von 1‘600 Architekten in acht europäischen Ländern.  

Aus dem Bericht geht klar hervor, dass Großbritannien und die Niederlande an der Spitze stehen, was BIM-Wissen und –Anwendung betrifft: 36 Prozent der britischen Architekten und sogar 56 Prozent der niederländischen setzen BIM schon ein. In diesen beiden Ländern kommt der Anstoß dafür nicht nur aus den Märkten, sondern BIM wird auch zunehmend von den Kunden vorausgesetzt.

Die Optimierung der eigenen Geschäftsprozesse erweist sich als wichtiger Vorteil von BIM, und dieser wird oft als Hauptgrund genannt, warum sich Unternehmen dafür entscheiden. Frankreich und Spanien sind die Aufsteiger bei der Vertrautheit mit BIM-Methoden. Da konnte ein massives Wachstum gegenüber 2013 verzeichnet werden, das in Frankreich stärker ausfiel als in anderen europäischen Ländern.  Die französischen Behörden fördern den Einsatz von BIM unter den Architekten. Der Bau von 500’000 Häusern bis 2017 auf der Basis der durchgehenden 3D-Modellierung ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass BIM stärker Beachtung findet. Abgesehen von der steigenden Anzahl an Architekten, die mit BIM arbeiten, denken weitere 22 Prozent der Architekten an den Einsatz von BIM im kommenden Jahr. Nur 13 Prozent der niederländischen Architekten, die mit dem Begriff vertraut sind, haben keine derartigen Pläne.

Andere europäische Länder hängen dagegen zurück. So ist Deutschland im unteren Mittelfeld zu finden, nur 15 Prozent der Architekten setzen BIM bereits ein und 41 Prozent sind mit entsprechenden Konzepten noch nicht vertraut. Offenbar sehen viele Architekten immer noch erhebliche Beschränkungen in den BIM-Konzepten, die sie vor dem Einsatz zurückschrecken lassen. Architekten, die bereits damit vertraut sind, bleiben dagegen die vielen Vorteile nicht verborgen. Für sie gehören Arbeitstempo, bessere Planung und funktionierender Datenaustausch zu den Erfolgsfaktoren.

Doch um das volle Potenzial von BIM auszureizen, sind noch einige Hürden zu nehmen. Zu den häufig beklagten  gehören die Komplexität und der höhere Zeitbedarf. Der Zeitaufwand hängt insbesondere damit zusammen, dass Architekten eine Vielzahl von Daten schon am Beginn eines BIM-Projekts bereit stellen müssen. Zudem sind zahlreiche unterschiedliche Interessen in BIM-Projekten involviert, was ebenfalls die Komplexität und den Zeitaufwand nach oben treiben kann. Die Kosten, um mit BIM zu starten, sind auch ein Grund für die Zurückhaltung vieler Architekten.

 

Bild: Großbritannien und die Niederlande stehen an der Spitze beim BIM-Einsatz. Quelle: Arch-Vision BV

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