Bosch-Preis: Technik-Studentinnen ausgezeichnet

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Bosch-Preis für sehr gute Studienleistungen von Technik-Studentinnen an der Hochschule Esslingen:  „Technik ist nicht nur Männersache, auch Frauen erbringen Spitzenleistungen“, so Prof. Dr. Gabriele Gühring, die an der Hochschule Esslingen stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte ist. Mit der Robert Bosch GmbH hat sie deshalb Gespräche geführt, wie man die sehr guten Leistungen von Studentinnen in den technischen Studienfächern sichtbar machen könnte. Das Ergebnis ist ein Preis für die besten Bachelor-Studentinnen in den Fachbereichen, in denen Frauen deutlich – unter 30 Prozent – unterrepräsentiert sind. An der Hochschule Esslingen sind dies vor allem die klassischen  Ingenieurwissenschaften wie Maschinenbau, Mechatronik und Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Gebäude- und Umwelttechnik sowie in der Informationstechnik  und im Wirtschaftsingenieurwesen.

Der Bosch-Preis soll die Preisträgerinnen in ihrem Weg bestärken, ein technisches Studienfach zu studieren und später als Ingenieurin zu arbeiten. Gleichzeitig soll er zukünftigen Studentinnen Mut machen, sich auch in technische Studienfächer zu wagen, in denen sie derzeit noch unterrepräsentiert sind. In diesem Jahr werden zwei Studentinnen im vierten Semester ausgewählt, die den Bosch-Preis für ihre hervorragenden Leistungen nach ihrem ersten Studienjahr erhalten. Tanita Ruf studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Esslingen, Barbara Rössle Elektrotechnik. Beide Studentinnen zählen zu den Besten (Frauen) ihres Fachs, auch im Vergleich mit ihren männlichen Kommilitonen. Im Rahmen der Senatssitzung am 25. März erhalten die beiden Studentinnen den mit 250 Euro dotierten Bosch-Preis.

„Ich habe mich für den interdisziplinären Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen entschieden, da es zwei vollkommen unterschiedliche Fachrichtungen – die mich bereits in der Schule schon am meisten interessiert haben – vereint und damit eine sehr breit gefächerte Ausbildung bietet. Das breite Berufsfeld und das Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und Technik finde ich sehr spannend“, berichtete Tanita Ruf, die sich sehr über den Preis freut. Und auch Barbara Rössle ist sich nun ganz sicher, dass sie das richtige Studienfach gewählt hat: „Ein technischer Studiengang, da war ich mir sicher. Elektrotechnik hat sich einfach spannend angehört und ich freue mich nun, dass es mir jetzt so gut gefällt“, so Barbara Rössle.

„Mit der Firma Bosch sind wir zum Thema „Frauen in technischen Studienfächern“ in gutem Kontakt“, berichtet Gühring. Bosch setzt sich für die Chancengleichheit von Frauen und Männern ein. Das Ziel ist, mehr Frauen für alle  Hierarchieebenen zu gewinnen. Um dies zu erreichen, ist die enge Kooperation mit Hochschulen, die MINT-Fächer anbieten, wichtig. „Bei Bosch werden unsere Studentinnen eingeladen, um neben den technischen Aspekten auch einen Einblick in das Personalentwicklungs- und Diversitykonzept zu erhalten. Außerdem engagieren sich Ingenieurinnen von Bosch auch als Mentorinnen für Studentinnen der Hochschule Esslingen. „Das ist eine tolle Gelegenheit für die jungen Frauen, um sich schon frühzeitig Informationen über das Berufsleben, das Erklimmen von Hierarchiestufen oder auch Stolpersteine auf dem Weg dahin zu beschaffen“, so Gühring.

Am 27. März beteiligt sich die Hochschule Esslingen wieder am Girls‘ Day. Schülerinnen im Alter von 13 bis 17 Jahren erhalten an diesem Tag einen Einblick in das Leben einer Studentin in den ingenieurswissenschaftlichen Fächern. Die Schülerinnen haben die Möglichkeit, mit Studentinnen zu sprechen und ihren Studienalltag kennen zu lernen. Die Begeisterung der Technik-Studentinnen wird dadurch gleich auf die Schülerinnen übertragen.

 

Bild: Preisverleihung des Bosch-Preises bei der öffentlichen Senatssitzung (v.l. Rektor Prof. Dr. Christian Maercker, Barbara Rössle, Tanita Ruf, Dipl.-Ing. Katharina Dravits, Projektleiterin im Bereich Diesel System Produktmanagement, Prof. Dr. Gabriele Gühring, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte). Bild: Bethge

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