29.10.2013 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Technik

B&R: Leitsystem für die Kunststoffindustrie

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Kunststoffverarbeitende Maschinen sind bereits zu einem hohen Grad automatisiert. Um die Kunststoffproduktion weiter zu optimieren, muss die Effizienz in der gesamten Fabrik erhöht werden. Dazu ist es notwendig, auch die Nebengewerke, die Medienversorgung und die gesamte Infrastruktur einzubinden. „Die integrierte Automatisierung von B&R eignet sich dafür mehr als jedes andere System am Markt, da es von den I/Os in der Maschine bis zur Prozessleittechnik der Gesamtanlage aus einem Guss ist“, sagt Thomas Rienessl, Branchenexperte Kunststoff bei B&R.

Mit dem B&R-Prozessleitsystem Aprol lassen sich Produktionsmittel zentral in beliebiger hierarchischer Gliederung zu Gesamtanlagen zusammenfassen. Mit dem breiten Spektrum an Funktionen bis zur integrierten Anlagensimulation mit Matlab/Simulink werden alle Ebenen der Automatisierung zu einem homogenen Gesamtsystem vereint. Durch die direkte Integration externer Systeme und Signalquellen ermöglicht Aprol einen gesamtheitlichen Ansatz und damit einen zuverlässigen und effizienten Betrieb der Anlage über deren Lebenszyklus.

Condition Monitoring erhöht Qualität und senkt Kosten

Eine kontinuierliche Zustandsüberwachung erhöht die Produktqualität sowie die Maschinen- und Anlagenverfügbarkeit bei gleichzeitig gesenkten Instandhaltungskosten. Das Lösungspaket Aprol ConMon unterstützt die Schwingungsmessung und -analyse und erfasst dazu alle hierfür benötigten Messgrößen.

Wer die Effizienz in der Produktion steigern will, muss seinen Verbrauch kennen und optimieren. Die Lösung Aprol EnMon erfasst relevante Energiedaten und stellt umfangreiche Reports zur Auswertung und Interpretation bereit. Mit der einfach zu integrierenden Komplettlösung, die auf einem Box-PC von B&R läuft, lassen sich die Forderungen der ISO 50001 umsetzen. EnMon soll dazu beitragen, den Energieverbrauch wesentlich zu reduzieren.

Prozessdaten für die gesamte Fabrik erfassen

Die Effizienz der eigenen Maschinen zu vergleichen, ist der erste Schritt zur Optimierung. Mit Aprol PDA (Process Data Acquisition) lassen sich die üblicherweise schwer zu erfassenden Prozessdaten entlang der gesamten Produktionskette aufzeichnen. Einzelmaschinen können zeitnah auf Schwankungen von Produktionsparametern reagieren, diese ausgleichen oder andernfalls die Produktion stoppen. „Das System archiviert alle Daten zentral, lückenlos und langfristig. Das sichert den Qualitätsnachweis im Herstellprozess und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Rienessl.


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