CAD-integrierte Berechnungen auf der ISH 2019

Als Neuheit stellt Solar-Computer auf der ISH 2019 am Stand 5.1 E45 unter anderem die Integration des neuen Programms Heizlastberechnung DIN EN 12831-1 in Revit als Zeichen- und BIM-Plattform vor. Lüftungszonen und andere berechnungsrelevante Daten werden in CAD erfasst und mit der Berechnungssoftware "synchronisiert".

Dies sorgt für höchst mögliche Datensicherheit und Arbeitseffizienz. Auch "klassische" Arbeitsabläufe der TGA-Planung mit und ohne CAD-Verbund werden unterstützt.  Das Solar-Computer-Berechnungsprogramm unterstützt die DIN EN 12831-1 sowie die nationalen Ergänzungen gemäß DIN SPEC 12831-1 in den jeweils aktuellen Ausgaben. Dabei ist das Programm auf die neue drei-gliedrige Gebäudestruktur des Regelwerks genauso abgestimmt wie auf die Verarbeitung von "Lüftungszonen" als Gruppe im Luftverbund stehender Räume. Auch der Sonderfall mehrerer im Luftverbund stehender Gebäudeeinheiten (zum Beispiel Kaufhaus mit offenen Ladenstraßen verschiedener Nutzer) kann gerechnet werden. 

Zum Unterstützen "klassischer Arbeitsabläufe" stehen dem Planer optionale Schnittstellen zum durchgängigen Verarbeiten von Projekt-Daten und -Ergebnissen in weiteren Gebäude-Berechnungsprogrammen zur Verfügung: EnEV / DIN V 18599 / DIN 4108, Kühllast VDI 2078 / 6007, Sommerlicher Wärmeschutz DIN 4108-2 mittels Simulation, Energiebedarf / thermische Gebäudesimulation VDI 2067-10 / 6007 sowie Wohnungslüftung DIN 1946-6. Weiter lassen sich Raum- und Gebäudedaten für die Heizlastberechnung aus Zeichnungs-Dateien im Standard IFC, dxf, dwg und pdf ableiten bzw. intelligent und bidirektional mit CAD-Systemen (Revit, Autocad, Tricad, pit-cup, etc.) verbinden. 

Die auf der ISH vorgestellte CAD-Integration der Heizlastberechnung geht über die klassischen Arbeitsabläufe weit hinaus und beschert dem Planer, der Revit einsetzt und integriert arbeiten möchte, deutliche Arbeitserleichterungen. Benötigte Steuerungs-, Kontroll- und Editier-Dialoge der Heizlastberechnung sind in der Revit-Oberfläche integriert. Ebenso werden berechnungsrelevante Raumdaten als "Eigenschaften" in Revit verwaltet. Gleichzeitig garantiert die CAD-Integration mit einem Klick eine Synchronisation zwischen Zeichnung und Berechnung, die dem Planer erhebliche Arbeitserleichterung beschert. Zum Beispiel muss eine Raumtemperatur, Luftwechselrate, etc. als Revit-Eigenschaft nur einmal in Revit definiert werden, um durch die Synchronisation auch im Heizlast-Programm als Ausgangsdaten für die Berechnung vorhanden zu sein. Ebenso umgekehrt. Weitere solcher Eigenschaften sind allgemeine Daten des Gebäudes sowie raumbezogene Daten für Geometrie, Randbedingungen, Lüftungszone, ALD-Auslegung, Luftdichtigkeit, Lüftungskonzept, Öffnungen und Zusatzaufheizleistungen. Besonders bei Projektänderungen oder Umplanungen stellt die Synchronisation eine große Arbeitshilfe für den Planer dar. Hilfreich ist ferner eine Funktion, die das gezeichnete Gebäude auf Plausibilitäten für die Heizlastberechnung prüft und im Fall von Unstimmigkeiten entsprechende Warnmeldungen erzeugt, zum Beispiel bei Räumen, die noch keiner Lüftungszone zugeordnet sind. 

Solar-Computer auf der ISH 2019: Stand 5.1 E45 

Weitere Informationen zur Messe und die Möglichkeit zur Terminreservierung sind auf www.solar-computer.de zu finden.

Bild:  Auf der ISH 2019 stellt Solar-Computer als Neuheit die Integration des Programms "Heizlastberechnung DIN EN 12831-1" in der Zeichen- und BIM-Plattform Revit vor. Lüftungszonen und andere berechnungsrelevante Daten werden in CAD erfasst und mit der Berechnungssoftware "synchronisiert".

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