26.08.2003 – Kategorie: Hardware & IT

CONTACT Software GmbH standardisiert Konvertierungsdienste

Plug-Ins ermöglichen die schnelle Produktivsetzung und eine Lastverteilung im Netz. Die CONTACT Software GmbH hat die teilweise proprietären Konverter-Tools, die das PDM-System CIM DATABASE für verschiedene 2D- und 3D-CAD-Pakete sowie für MS Office bisher bereitgestellt hat, vereinheitlicht und in einem Standardmodul zusammengefasst. Der DCS (Document Conversion Server) bietet umfangreiche, automatisierbare Konvertierungsdienste für verschiedene Serverplattformen (Windows, Unix, Linux) und CAD-Systeme an, ist robust und lässt sich auf große Datenmengen skalieren. Standardisierte CAD-Adapter, so genannte Plug-Ins, ermöglichen die schnelle Integration von Erzeugersystemen: Aufwendige manuelle Formatumwandlungen durch Anwender beim Datenaustausch, der Archivierung von technischen Unterlagen oder der Erstellung von Dokumentationen entfallen. Die Konvertierung kann an einer beliebigen Stelle im Geschäftsprozess eingebunden werden. Priorität und Zeitpunkt der Ausleitung lassen sich individuell definieren. Durch DCS werden Dokumente in allen gängigen Sekundärformaten (PDF, TIFF, HPGL, PostScript, DXF) im Unternehmen, aber auch für externe Geschäftspartner verfügbar gemacht.

Die Kerntechnik des DCS bildet ein von der Arbeitssitzung der Anwender völlig entkoppelter Serverprozess, der alle Konvertierungen automatisch zum

gewünschten Zeitpunkt -synchron oder asynchron (z. B. nachts) – nach Priorität im Stapelbetrieb abarbeitet. Er prüft den Status der anstehenden Jobs, checkt die dafür benötigten Primärformate inklusive aller benötigten Referenzen aus CIM DATABASE aus und übergibt diese Informationen an einen Netzwerk-Rechner für die eigentliche Formatumwandlung. Außerdem überwacht und protokolliert er den gesamten Vorgang und das Ergebnis. Der DCS ist flexibel skalierbar, so dass in Abhängigkeit vom Datenvolumen die Last auch auf mehrere Server – Windows- und/oder Unix-Rechner – im Netz verteilt werden kann. Ist die Konvertierung abgeschlossen, werden die ausgeleiteten Sekundärformate in den Electronic Vault der PDM-Datenbank eingestellt und unter-liegen somit der Rechteverwaltung von CIM DATABASE. Der Anwender

kann auch über den Abschluss der Konvertierung benachrichtigt werden. Die Administration der DCS-Aufträge erfolgt dabei zentral über eine einheitliche Schnittstelle.

Sämtliche Konvertierungen werden protokolliert und stehen für statistische Auswertungen oder manuelle Eingriffe im Falle von Fehlern zur Verfügung. Bei Netzwerkstörungen oder Ausfall der Serverplattform(en) werden die

Konvertierungsjobs nach Behebung der Ursache automatisch wieder aufgenommen. Plug-ins gibt es bereits für die CAD-Systeme Catia V4 und V5, Pro/ENGINEER, ME10, Solid Designer, AutoCAD und Medusa NG sowie für die MS Office-Suite.

Geplant ist, Plug-Ins für alle verfügbaren CIM DATABASE-Integrationen zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel auch für Unigraphics NX und Inventor.

Das DCS-Modul wird bereits bei einer Reihe von Unternehmen im Rahmen der Zeichnungs- und Dokumentenfreigabe sowie für den Produktdatenaustausch mit Auftragnehmern und Auftraggebern produktiv genutzt. Zurzeit wird der Konvertierungsdienst dahingehend weiter entwickelt, dass die bereits in Einzelprojekten realisierte automatische Generierung kompletter, strukturierter Kundendokumentationen ein Bestandteil des Funktionsumfanges wird.

Weitere Informationen unter: www.contact.de.


Teilen Sie die Meldung „CONTACT Software GmbH standardisiert Konvertierungsdienste“ mit Ihren Kontakten:


Scroll to Top