CubeSat: Was 3D-Druck für den Kleinsatelliten prädestiniert

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CubeSat: Was 3D-Druck für den Kleinsatelliten prädestiniert

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Ein neuer CubeSat von Roboze und dem Luft- und Raumfahrtteam der University of Colorado Boulder misst im All elektromagnetische Effekte von Blitzentladungen auf der Erde . Platzsparenden und leichte 3D-gedruckte Komponenten helfen dabei.
CubeSat: 3D-gedruckte Komponenten unterstützen Messungen elektromagnetischer Effekte von Blitzentladungen.

Quelle: Roboze

  • Roboze, Hersteller von industrieller 3D-Drucktechnologie für extreme Umgebungen und Anwendungen, wurde von der University of Colorado Boulder ausgewählt, um das Design und die 3D-gedruckten Komponenten für ein Satellitenprojekt der Hochschule zu optimieren.
  • Der CubeSat, ein Kleinsatellit, wird mindestens sechs Monate im Orbit verbringen, um elektromagnetische Wellen zu messen, die von Blitzentladungen auf der Erdoberfläche ausgehen.
  • Die Entwickler gaben dem 3D-Druck gegenüber konventionellen Methoden bei der Herstellung kritischer Komponenten den Vorzug, unter anderem wegen der erforderlichen geringen Masse.

Die geringe Größe und die besonderen Geometrien des CubeSat, einschließlich der strikten Masse- und Volumenbeschränkungen, veranlassten das Forschungsteam des Lightning, Atmosphere, Ionosphere and Radiation Belt (LAIR), den 3D-Druck gegenüber konventionellen Methoden für die Herstellung kritischer Komponenten zu wählen. Roboze wird mit seinem Hochleistungspolymer Polyetheretherketon (PEEK) die Magnetfeldsensor-Halter des CubeSat herstellen.

CubeSat: Geringe Baugröße und besondere Geometrien

„Da wir durch die Masse so eingeschränkt sind, war der 3D-Druck die ideale Lösung für unseren CubeSat“, sagte Vicki Knoer, eine Forscherin des Projekts. „Roboze ermöglichte es uns, die Anforderungen des Projekts zu erfüllen, indem es uns bei der Auswahl des am besten geeigneten Materials und bei der Optimierung der Teile zur Minimierung der Masse unterstützte. Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die wir erzielen.“

Das Projekt startete im Frühjahr 2019 und soll nach den ersten Validierungsphasen in der ersten Hälfte des Jahres 2022 ins All starten.

„Durch außergewöhnliche mechanische Eigenschaften sowie hohe thermische und chemische Beständigkeit ersetzt der 3D-Druck schnell Metall in einer Vielzahl von extremen Endanwendungen, darunter Luft- und Raumfahrt, Mobilität und Energie“, sagte Roboze-Gründer und CEO Alessio Lorusso. „Es war eine Ehre und ein echtes Privileg, mit der LAIR-Gruppe an diesem Projekt zusammenzuarbeiten. Sie sind einer der Pioniere bei der Nutzung der additiven Technologie in diesem Bereich und unsere Unterstützung bei der Realisierung ihrer Mission macht mich sehr stolz.“

Funktionsteile für extreme Anwendungen

Roboze entwickelt eine Technologie, die in der Lage ist, Superpolymere und Verbundwerkstoffe on-demand zu fertigen Funktionsteilen für extreme Anwendungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Öl und Gas, Energie, Fertigung und Mobilität zu verarbeiten. Das Ökosystem von Roboze umfasst ein komplettes Sortiment an 3D-Druckern für Hochtemperatur- und hochfeste Superkunststoffe. Es verspricht die Zeit- und Kostenersparnisse entlang der gesamten Lieferkette und bringt die additive Fertigung näher an die Standards der traditionellen Fertigung heran. Roboze ist derzeit in mehr als 25 Ländern weltweit im Einsatz.

Bild oben: Der 3D-Drucker Argo 500 von Roboze. Bildquelle: Roboze

Weitere Informationen: https://www.roboze.de/de/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Ersatzteile in der Schwerelosigkeit entstehen.

Lesen Sie auch: „3D-Druck: Qualitätssicherung mit Sensoren und künstlicher Intelligenz“

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