Cyber-Technologie im Klassenzimmer: Schüler tauchen in virtuelle Umgebung ein

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Cyber-Technologie im Klassenzimmer: Schüler tauchen in virtuelle Umgebung ein

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Für Schüler und Studenten beginnt möglicherweise eine vollkommen neue Art des Lernens. Schon bald könnte der „Cyber-Classroom“ Realität werden. Dafür sorgen Komponenten der Unternehmen Visenso, einem Visualisierungs- und Virtual-Reality-Experten, und Carl Zeiss.

Bereits morgens im Klassenzimmer oder Hörsaal bewegen sich Schüler und Studenten mit Hilfe der Virtual-Reality-Anlage von Visenso in einer virtuellen Umgebung, in der komplexe Phänomene vor allem aus Naturwissenschaft und Technik visualisiert werden. Die Nachbereitung zu Hause–oder an jedem anderen beliebigen Ort–erleichtert eine Videobrille, mit der die im Unterricht vermittelten Inhalte nochmalig "erlebt" werden können. "Gerade in Fächern wie Physik, Chemie und Biologie stoßen Schüler und Studenten oft an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft und haben deshalb Verständnisprobleme. Daher müssen sich viele von ihnen Lerninhalte mühsam erarbeiten. Dabei sind die Abläufe und Zusammenhänge gerade in diesen Bereichen unglaublich spannend und für das Lernen durch persönliche visuelle Eindrücke prädestiniert", kommentiert Visenso-Geschäftsführer Martin Zimmermann. "Das Eintauchen in den Lernstoff, Interaktion und der Spaß am Neuen werden für wesentlich größere Lernerfolge sorgen."

Während des Frontalunterrichts im Klassensaal könnten sich Schüler und Studenten beispielsweise auf eine Reise durch den menschlichen Körper begeben und in 3D "hautnah" den Blutdurchfluss durch die Aorta erleben. Aber auch nicht sichtbare Vorgänge, wie sie auf Atomebene oder im Magnetismus ablaufen, lassen sich auf der Stereo-Rückprojektionswand simulieren. Neben der reinen Betrachtung soll der Nachwuchs auch die Möglichkeit haben, mit den dreidimensionalen Daten zu interagieren. Auf diese Weise könnten Experimente vollkommen gefahrlos auch an Schulen durchgeführt werden, die sonst den Laboren von Forschungseinrichtungen oder Großkonzernen vorbehalten sind.

Mit dem Cinemizer, der Videobrille von Carl Zeiss, können die Schüler und Studenten spannende Lernmomente auch zu Hause oder an jedem anderen beliebigen Ort noch einmal erleben. Die Brille simuliert ein zwei Meter entferntes Display mit 115 Zentimetern Durchmesser – das entspricht einem 45-Zoll-Bildschirm und sorgt für ein echtes "Eintauchen" in die 3D-Lerninhalte. "Der Cinemizer gibt allerdings nicht nur schulisches Material wieder, sondern eignet sich auch für Animationen, Filme und Videos, die entweder auf aktuellen Nokia-Handys der N-Serie mit Videoausgang oder auf iPod-Modellen mit Videofunktion gespeichert sind", ergänzt Dr. Frank-Oliver Karutz, Leiter Multimedia-Devices bei Carl Zeiss. Für die Übertragung der Lerninhalte wurde die Videobrille an die Visualisierungs- und Virtual-Reality-Software COVISE von Visenso angekoppelt. Denkbar sind auch Trainingsinhalte, die auf CD oder DVD gebrannt den Schülern ausgehändigt werden und mittels Cinemizer am heimischen DVDPlayer in 3D betrachtet werden können. Bei den Science Days Mitte Oktober im Europapark in Rust wurde die Gesamtlösung erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Am Thomas-Strittmatter-Gymnasium in St. Georgen im Schwarzwald läuft derzeit ein Pilotprojekt. Die flächendeckende Verbreitung des virtuellen Klassenzimmers könnte volkswirtschaftlich von nicht unerheblicher Bedeutung sein, da "sich wieder mehr junge Menschen für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern und einen entsprechenden Bildungsweg einschlagen", hofft Martin Zimmermann.

Weitere Informationen unter www.visenso.de und www.zeiss.de/cinemizer.

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