DELO entwickelt neuen Klebprozess

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Einen völlig neuartigen Klebprozess hat der Industrieklebstoffhersteller DELO entwickelt: Ziel war es, Klebstoffe zu formulieren, die sich nach der Bearbeitung eines Bauteils leicht lösen lassen. Dies ist vor allem in der industriellen Fertigung von Vorteil, wenn Bauteile mit hochwertigen Oberflächen kurz fixiert und wieder gelöst werden müssen.

„Mit unseren speziellen Epoxidharzen ist uns ein wegweisender Schritt in die Zukunft gelungen“, so Martin Böttcher, Produktmanager DELO. „Üblicherweise entwickeln wir Klebstoffe für langzeitstabile Verbindungen – hier entwickelten wir gezielt ein Produkt, das sich einfach und umweltschonend, etwa mit Wasser, wieder lösen lässt“. Die neuen zweikomponentigen Epoxidharze, sogenannte „RM-Massen“, härten bereits bei Raumtemperatur aus.


In der industriellen Fertigung können damit Bauteile mit hochwertigen und empfindlichen Oberflächen mithilfe des Klebstoffs für die Bearbeitung fixiert werden, z. B. optische Bauteile oder Halbedelsteine. Diese können während der Fixierung bearbeitet werden, beispielsweise poliert oder geschliffen werden. Nach dem Bearbeiten kann das Bauteil einfach mit Wärmezufuhr (ca. 60 bis 80 °C), z. B durch einen IR-Strahler oder eine andere Heißluftquelle, oder heißes Wasser abgelöst werden. Dies ist besonders bei empfindlichen und anspruchsvollen Bauteilen von Vorteil, da durch das Ablösen keine Schäden wie Kratzer oder ähnliches entstehen können. „Damit ermöglichen wir unseren Kunden einen sehr effizienten und einfachen. Fertigungsprozess“, so Martin Böttcher weiter. „Denkbar ist der Einsatz in der gesamten spanenden Bearbeitung, etwa bei Magnetverklebungen oder in der optischen Industrie.“ Die RM-Klebstoffe werden bereits seit längerem in der Solarindustrie mit Erfolg eingesetzt. Damit werden Siliziumblöcke beim Sägeprozess auf einem Halter fixiert und die Wafer anschließend wieder abgelöst.


 


 



 

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